Mittwoch, 24. November 2004 / 14:49 Uhr
Hamburg - In der Fußball-Bundesliga belauern sie das Spitzenduo, im UEFA-Pokal setzen sie zum Sprung in die nächste Runde an: Der FC Schalke 04 und der VfB Stuttgart wollen auch auf der internationalen Bühne auf Erfolgskurs bleiben.
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Stuttgart würde am 3. Spieltag der Gruppenphase beim SC Heerenveen schon ein Punkt zum Vorstoß in die Runde der besten 32 Clubs reichen, Schalke wäre mit einem Erfolg gegen den ungarischen Tabellenführer Ferencvaros Budapest «zu 90 Prozent durch», meinte Rudi Assauer, der Manager des Bundesliga-Dritten. Alemannia Aachen muss in der Gruppe H an diesem Spieltag pausieren.
Matthias Sammer dirigiert seine Mannschaft.
Stuttgart will sich bei seinem Gastspiel in der Eisschnelllauf-Hochburg Heerenveen nicht aufs Glatteis führen lassen - im Fall eines Ausrutschers beim niederländischen Provinzclub droht den ungeschlagenen Schwaben der Verlust der Tabellenspitze in der Gruppe G. «Selbstverständlich streben wir dort ganz klar einen Sieg an», kündigte VfB-Trainer Matthias Sammer einen couragierten und offensiven Auftritt des Bundesliga-Vierten im kleinen Abe-Lenstra-Stadion an. «Wir haben eine gute Ausgangsposition zu verteidigen und spielen nicht auf Unentschieden.»
Vier Wochen vor der Bescherung will sich Schalke schon seinen zweiten Weihnachtswunsch erfüllen. Bei einem Sieg gegen Ferencvaros könnten die Knappen bereits für die nächste Runde planen. «Dann haben wir auch unser zweites Ziel erreicht und überwintern nicht nur im DFB-Pokal, sondern auch im UEFA-Cup. Die Chance ist sehr groß», sagte Assauer. Mit 4 Punkten liegt der Revierclub in der Gruppe A hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Feyenoord Rotterdam auf Platz zwei vor Budapest, FC Basel (beide 1) und Heart of Midlothian (0). Vor allem die sieben Siege in den letzten acht Meisterschafts-Spielen haben die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick selbstbewusst gemacht.
Aachen muss zwar diesmal zuschauen, denkt aber schon an das «Endspiel» am 2. Dezember: Mit einem Sieg in Köln gegen den aktuellen Tabellenführer Zenit St. Petersburg soll der Grundstein für den Einzug in die K.o.-Runde gelegt werden. Dafür qualifizieren sich jeweils die ersten Drei der acht Fünfergruppen.
dpa
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