Montag, 19. April 2010 / 14:16 Uhr
Salzburg - Trotz eines Schien- und Wadenbeinbruchs darf der schwedische Nationaltorhüter Eddie Gustafsson auf die Fortsetzung seiner Fußballer-Karriere hoffen.
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Sein österreichischer Verein Red Bull Salzburg gab leichte Entwarnung, nachdem der 33-Jährige im Punktspiel beim LASK Linz (0:0) schwer gefoult worden war. Noch am gleichen Abend wurde Gustafsson im Rahmen eines 80-minütigen Eingriffs operiert und sein Schienbein mit einem Marknagel fixiert.
«Was die Erfahrung mit Spitzensportlern bei solchen Verletzung betrifft, darf man zuversichtlich sein, dass Gustafsson seine Karriere nach einer Pause von sechs Monaten fortsetzen kann», sagte Vereinsarzt Helmut Klampfer. Der Linzer Lukas Kragl war kurz vor der Halbzeit offensichtlich übermotiviert in den Zweikampf gegangen. «Es tut mir irrsinnig leid, es war keine Absicht», sagte der Stürmer.
Für seine Attacke sah Kragl lediglich die Gelbe Karte. «Der Titel interessiert mich nach solchen Ereignissen überhaupt nicht», meinte Salzburgs Trainer Huub Stevens. Red Bull ist seit 20 Punktspielen ungeschlagen und führt die österreichische Liga deutlich an.
dpa
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