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Gross: Nominierungen sind Bestätigung für VfB

Stuttgart - Christian Gross sieht die Berufung von vier Stuttgarter Spielern in den erweiterten deutschen WM-Kader als Bestätigung für die Personalpolitik des VfB. «Das finde ich ganz toll», sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten.

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«Das zeigt, dass die Spieler hart an sich gearbeitet haben und dass der Verein bei der Rekrutierung viel richtig gemacht hat.» Mit sieben Spielern stellt Bayern München den stärksten Block im vorläufigen Kader von Bundestrainer Joachim Löw. Dahinter folgen der VfB, Werder Bremen und der Hamburger SV mit je vier Profis. Aus Stuttgart berief Löw Verteidiger Serdar Tasci, die Mittelfeldspieler Sami Khedira und Christian Träsch sowie Angreifer Cacau.

Lob

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Sami Khedira hat beim VfB eine Führungsrolle üernommen.

Jeder der Vier habe sich seine Nominierung verdient, meinte Gross. Khedira und Tasci seien «schon vorher als Fixspieler angesehen» worden und hätten «eine Rückrunde gespielt, die das bestätigte». Gross betonte aber auch: «Sie sind noch junge Spieler und werden sich nach der WM weiter steigern.» Zu Cacau sagte der Schweizer: «Er hat eine schlichtweg phänomenale Entwicklung gemacht. Seine Vielseitigkeit und sein Torinstinkt haben ihn in den Kader gebracht.»

Großes Lob bekam auch Träsch. Löw bescheinigte dem 22-Jährigen unbändigen Ehrgeiz, Flexibilität und «ein gutes Zweikampfverhalten ohne dumme Fouls». Gross schwärmte: «Er ist ein Teamplayer par excellence und passt hervorragend zu Spielgestaltern.»

Wolfsburgs Manager Dieter Hoeneß reagierte dagegen mit Unverständnis auf die Nicht-Nominierung von Marcel Schäfer und Christian Gentner. «Wir sind sehr, sehr überrascht, zumal sie bei allen Terminen vorher dabei waren», sagte der Manager des entthronten deutschen Meisters.

«Wir sind natürlich enttäuscht, aber wir müssen die Entscheidung akzeptieren. Jetzt haben wir halt eine längere Sommerpause», sagte Abwehrspieler Schäfer. Sein Vereinskollege Gentner betonte: «Es spielt keine Rolle, dass es überraschend kam. Man muss versuchen, da gestärkt rauszukommen.»

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat sich kritisch zur Nichtnominierung von Torhüter Roman Weidenfeller für den vorläufigen WM-Kader geäußert. Der BVB-Keeper hätte auch dabei sein können. «Jeder in der Bundesliga konnte sehen, dass Roman in den letzten zwei Jahren konstant gute Leistungen gebracht hat, auf ganz hohem Niveau agiert hat», sagte Klopp in einem RTL-Interview. Der BVB-Coach ist bei der Fußball-WM in Südafrika an der Seite von Moderator Günther Jauch als RTL-Experte im Einsatz.

dpa

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