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Schalke 04 vorzeitig eine Runde weiter

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat seine Erfolgsserie unter Trainer Ralf Rangnick fortgesetzt und sich vorzeitig für die K.o.-Runde im UEFA-Pokal qualifiziert.

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Im Schongang gewann der Tabellen-Dritte der Fußball-Bundesliga sein Zwischenrunden-Spiel gegen Ferencvaros Budapest mit 2:0 (2:0) und übernahm mit sieben Punkten die Tabellenspitze der Gruppe A. Weil der FC Basel anschließend mit 1:2 gegen die Schotten von Heart of Midlothian verlor, können die Gelsenkirchener in der Gruppenphase nicht mehr von einem der ersten drei Plätze verdrängt werden.

FC Schalke 04 - Ferencvaros Budapest

Sven Vermant (r) versucht dem Budapester Adem Kapic den Ball abzunehmen.

Vor 51 179 Zuschauern in der Arena AufSchalke kamen die «Königsblauen» nach einem Eigentor von Gabor Gyepes (15.) und Levan Kobiaschwilis Treffer (40.) zu einem ungefährdeten Erfolg, der bei konsequenter Chancenverwertung deutlich höher hätte ausfallen müssen. Ihr letztes, nun bedeutungsloses Gruppenspiel tragen die Schalker bei Feyenoord Rotterdam aus.

«Wir haben schon bessere Spiele gezeigt, es war ein Arbeitssieg. Aber das Spiel in Leverkusen hat viel Kraft gekostet», sagte Rangnick, der seinen elften Pflichtspielsieg mit den Schalkern einfuhr, nach einseitigen 90 Minuten. Im Bewusstsein der eigenen Stärke übernahmen die Hausherren sofort die Initiative und wurden schon nach einer Viertelstunde durch einen Treffer mit Seltenheitswert für ihr druckvolles Spiel belohnt. Einen weiten Einwurf von Thomas Kläsener köpfte Gyepes völlig unbedrängt ins eigene Netz. Unter der Regie des Brasilianers Lincoln beherrschten die «Königsblauen» ihren Gegner in der Folgezeit nach Belieben, versäumten es aber zunächst, aus ihrer spielerischen Dominanz Kapital zu schlagen und wurden zunehmend sorglos.

Das bisweilen aufreizend lässige Spiel der Rangnick-Elf wäre in der 36. Minute beinahe bestraft worden, als Gabor Zavadszky frei zum Schuss kam und Torhüter Frank Rost im Zusammenwirken mit Mladen Krstajic den drohenden Ausgleich verhindern musste. Darüber hinaus hatte die Mannschaft des früheren Matthäus-Assistenten Csaba Laszlo in der Offensive wenig zu bieten und kam nicht über die Rolle eines Sparringspartners hinaus. Fünf Minuten vor der Pause war das 2:0 durch Kobiaschwili auch zahlenmäßig Ausdruck der Schalker Überlegenheit. Nachdem Ailton an Torhüter Lajos Szücs gescheitert war, gelang dem Georgier mit seinem dritten UEFA-Cup-Tor bereits die Vorentscheidung.

Obwohl Trainer Rangnick mit Tomasz Waldoch für den angeschlagenen Marcelo Bordon sowie Christian Poulsen für Kläsener und Hamit Altintop für Sand gleich drei frische Kräfte aufs Feld brachte, ging der Spielfluss nicht verloren. Bei einem Freistoß des Spezialisten Lincoln (47.) bewahrte Szücs, 1998 als Ersatzkeeper mit dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister, seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentreffer. Danach vergaben vor allem der fleißige, aber glücklose Ailton und Gerald Asamoah reihenweise Chancen für ein noch höheres Resultat.

dpa

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