Donnerstag, 25. November 2004 / 23:22 Uhr
Heerenveen - Der VfB Stuttgart hat in der «Waschküche» von Heerenveen den ersten Fleck auf seine weiße Weste bekommen und den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde des UEFA-Pokals verpasst.
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Im dritten Spiel der Gruppe G musste der Fußball-Bundesligist mit dem 0:1 (0:0) beim niederländischen Ehrendivisionär SC Heerenveen die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb hinnehmen. Ugur Yildirim zerstörte mit seinem Treffer in der 65. Minute vor 17 500 Zuschauern die Hoffnungen der Schwaben auf den einen Punkt, mit dem die Mannschaft von Trainer Matthias Sammer die Runde der besten 32 gebucht hätte. Den fehlenden Zähler muss der VfB am 15. Dezember im letzten Heimspiel gegen Dinamo Zagreb holen.
Stuttgarts Zvonomir Soldo (l) im Zweikampf mit Heerenveens Erek Radomski.
Drei Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel bei Hannover 96 ließ es der VfB ruhig angehen, den Durchblick verloren die überlegenen Stuttgarter aber auch angesichts dicker Nebelschwaden im kleinen und feinen Abe-Lenstra-Stadions nicht. Bei den bis zur Halbzeit fast irregulären Bedingungen kam allerdings kein attraktives Spiel zu Stande. Als vor der Pause sogar der Abbruch drohte, skandierten die 650 mitgereisten VfB-Fans: «Wir haben bezahlt, wir wollen was seh'n!»
Anders als beim Bundesliga-Sieg gegen Mönchengladbach stellte Sammer diesmal Boris Zivkovic in die Anfangsformation; für den Portugiesen Fernando Meira (Muskelfaserriss) rückte Silvio Meißner ins Mittelfeld. Die Niederländer hatten drei Sturmspitzen aufgeboten, wirkten aber nach der Auswechslung ihres verletzten Spielmachers Arnold Bruggink schon nach 18 Minuten wie gehemmt.
Die ersten Angriffsignale setzte dann auch der Bundesliga-Vierte: Nationalstürmer Kevin Kuranyi scheiterte zwei Mal nur knapp (21./24. Minute); später musste SC-Torhüter Brian Vandenbussche gegen Top- Torjäger Cacau Kopf und Kragen riskieren (36.), um einen Rückstand zu vermeiden. Nach der Pause lag das 1:0 für die engagierteren Gäste in der Luft, die größte Chance vergab erneut Torjäger Cacau im Duell mit Vandenbussche (60.).
Schon 60 Sekunden nach dem 0:1, bei dem die VfB-Abwehr nicht gut aussah, rettete Martin Stranzl mit letztem Einsatz vor dem eingewechselten Said Bakkati. In der Schlussphase waren die Gäste dem Ausgleich aber näher als die Holländer dem 2:0.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
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