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Lienen verlässt 1860 - Matthäus bietet sich an

München - Ewald Lienen sagt Servus, Lothar Matthäus ist bereit - beim TSV 1860 München bahnt sich ein spektakulärer Trainertausch ab.

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Chefcoach Lienen erhielt die Freigabe für seinen sofortigen Wechsel zum griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus, der dem 56-jährigen Fußballlehrer einen mit 600 000 Euro dotierten Einjahresjertrag angeboten haben soll. Neuer «Löwen»-Dompteur soll der frühere Chefcoach Reiner Maurer werden, aber auch der derzeit als Trainer arbeitslose Lothar Matthäus liebäugelt mit dem reizvollen Job beim Münchner Traditionsverein.

Trainer

Foto: dpa Bild vergrößern

Ewald Lienen steht bei einem Spiel im April 2010 am Spielfeldrand.

«Das wäre eine große Herausforderung, einen schlafenden Riesen zum Leben zu erwecken», signalisierte der Rekord-Nationalspieler in der «Süddeutschen Zeitung» seine Bereitschaft, das Traineramt bei 1860 zu übernehmen. Die guten Kontakte von Matthäus zu 1860-Sportdirektor Miroslav Stevic, der ihn vor acht Jahren als Trainer zu Partizan Belgrad vermittelt hat, könnten eine Verpflichtung des 49-Jährigen beschleunigen.

Die Ablehnung vieler «Löwen»-Fans gegen den früheren Kapitän des Erzrivalen FC Bayern stört Matthäus nicht. «Ich habe viele Freunde bei den Fans. Es sollten immer die Leistungen im Vordergrund stehen - und nicht eine Vergangenheit, die seit zehn Jahren abgeschlossen ist», sagte der gebürtige Franke. Derzeit arbeitet Matthäus bei der WM in Südafrika als Kommentator für den arabischen TV-Sender Al Jazeera. Seine letzte Trainerstation war Maccabi Netanya in Israel.

Erster Kandidat für die Lienen-Nachfolge soll jedoch der frühere «Löwen»-Trainer Reiner Mauer (50) sein, der vor zwei Monaten als Trainer der Regionalliga-Mannschaft verpflichtet worden war. Lienen hatte am vergangenen Montag den Club um die vorzeitige Auflösung seines bis 30. Juni 2011 gültigen Vertrags gebeten. Nun kam 1860 dem Wunsch des früheren Bundesliga-Profis nach.

«Es ist besser, Ewald Lienen mit einer guten Erinnerung an 1860 München gehen zu lassen, als ihn mit Frust über die verbaute Karrierechance an den Verein zu binden», sagte 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers. Lienen bedauerte seinen Abschied, «aber Olympiakos will jedes Jahr Meister werden und spielt in der nächsten Saison in der Europa League. Das ist einfach eine sehr große Chance.» Hellas ist für ihn kein Neuland. Von 2006 bis 2008 trainierte Lienen Panionios Athen, 2007 wurde er zum «Trainer des Jahres» gewählt.

dpa

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2 Kommentare | Kommentare verstecken

1. Titti schrieb am 15.06.2010 um 05:12:52:

Da sieht man wieder mal dass dis auch blos so n Geldgeiler Wixxer war.

2. anubis12 schrieb am 17.06.2010 um 15:00:20:

Na ja, geldgeiler **** ?? Die Riesenkohle ist bei 1860 definitiv nicht aufgerufen worden !! Und mal ehrlich, das sag ich als 1860-Fan, die große Alternative sind die Löwen zur Zeit absolut nicht. Die sparen sich irgendwann mit Ihrer eigenen Unfähigkeit noch in die Insolvenz .

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