Freitag, 2. Juli 2010 / 15:44 Uhr
Athen - Griechenlands neuer Fußball-Nationaltrainer Fernando Santos hat sich in seiner «Antrittsrede» noch nicht zum erhofften System- und Generationswechsel geäußert.
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Am Tag seiner offiziellen Vorstellung lobte der 55 Jahre alte Portugiese vielmehr die «exzellente Arbeit» seines Vorgängers Otto Rehhagel. «Jeder Trainer hat seine eigene Vorstellung und Philosophie von seiner Arbeit. Die Nationalmannschaft hat in den vergangenen acht Jahren großartige Erfolge gefeiert. Unser Ziel ist es, diese exzellente Arbeit fortzusetzen», sagte Santos vor Journalisten in Athen.
«Ein Ära ist beendet, eine andere hat mit der Nationalmannschaft gerade begonnen», erklärte der neue Chefcoach, der einen Zweijahresvertrag erhielt. Am 11. August erlebt Santos mit dem Freundschaftsspiel beim WM-Teilnehmer Serbien seine Feuertaufe. Dann will er den Europameister von 2004, der bei der WM in Südafrika schon nach der Vorrunde ausschied, zur EM-Endrunde 2012 führen. Santos trainierte zuletzt drei Jahre lang PAOK Saloniki und führte den Club in die Champions-League-Qualifikation.
«Die Vergangenheit und die bisherigen Erfolge machen mich nicht nervös», versicherte Santos. «Ich will alles dafür tun, um an diese Erfolge anzuknüpfen.» Er sei mit der griechischen Kultur vertraut, meinte der Portugiese, und zum Glück kennen ihn auch die Spieler.
Der 16 Jahre ältere Rehhagel hatte sein Traineramt bei den Griechen nach dem Vorrunden-K.o. bei der Weltmeisterschaft in Südafrika aufgegeben. Unter der Regie des Deutschen erlebten die Hellenen mit dem Gewinn der Europameisterschaft 2004 die erfolgreichste Zeit ihrer Verbandsgeschichte.
dpa
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