Sonntag, 25. Februar 2007 / 17:11 Uhr
Düsseldorf - Der FC Rumeln Duisburg hat die Führung in der Frauenfußball-Bundesliga verloren. Im letzten Spiel der Hinrunde musste sich das Team mit einem 2:2 (0:1) beim Hamburger SV begnügen.
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Diese Schwäche des bisherigen Spitzenreiters machte sich der 1. FFC Frankfurt (29 Punkte) zu Nutze: Beim 8:0 (3:0)-Kantersieg gegen den FFC Brauweiler Pulheim blieben die Hessinnen auch im elften Saisonspiel ungeschlagen und zogen damit an Duisburg (28) vorbei.
Für den bisherigen Tabellenführer aus Duisburg sah es am ersten Spieltag nach der Winterpause sogar lange Zeit nach einer Niederlage aus. Der Gastgeber führte nach Toren von Silva Lone Saländer (34.) und Shelley Thompson (59.) bereits mit 2:0. Doch binnen fünf Minuten glichen die Gäste durch Patricia Hanebeck (75.) und Inka Grings (80.) aus. Grings war in der 21. Minute mit einem Foulelfmeter an HSV- Torfrau Bianca Weech gescheitert.
Für klare Verhältnisse sorgten dagegen die Frankfurterinnen. Die zweifache Torschützin Petra Wimbersky (2./51.) leitete das 8:0 beim noch immer punktlosen Schlusslicht aus Brauweiler ein. Die restliche Treffer steuerten Birgit Prinz (5.) Kerstin Garefrekes (45.), Christina Zerbe (71.), Sandra Smisek (77.), Nia Künzer (85.) und Renate Lingor (86.) bei.
Die SG Essen-Schönebeck wehrte mit einem 2:1 (1:1) über den VfL Wolfsburg den Angriff auf den dritten Rang ab. Den hart erkämpften Sieg stellten Melanie Hoffmann (27.) und Linda Bresonik (64.) nach einem 0:1-Rückstand durch die Brasilianerin Cristiane (25.) sicher. Meister Turbine Potsdam kam beim sicheren 3:0 (2:0)-Erfolg über den Zweitletzten SC Freiburg dank der Tore von Conny Pohlers (31.), Ariane Hingst (77.) und Peggy Kuznik (82.) zum fünften Saisonsieg.
dpa
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