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FC Barcelona muss sparen - Lage «ernst»

Barcelona - Der FC Barcelona muss finanziell kürzertreten. Der spanische Erfolgsclub sei wirtschaftlich angeschlagen, räumte der für Finanzen zuständige Vizepräsident Javier Faus ein.

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«Die Situation ist weitaus ernster, als wir uns das vorgestellt hatten», sagte Faus laut Medienberichten. Dennoch stünden aber jährlich bis zu 50 Millionen Euro für Neuzugänge zur Verfügung. Der spanische Fußball-Meister hat derzeit unter anderem Nationalspieler Cesc Fábregas von Arsenal London im Visier.

Teuer

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David Villa hat den FC Barcelona 40 Millionen Euro gekostet.

Barça hatte erst im Mai für 40 Millionen Euro Nationalstürmer David Villa vom FC Valencia geholt. Dafür wurden Touré Yayá an Manchester City (24 Millionen Euro) und Dmitri Tschigrinski an Schachtjor Donezk (15 Millionen Euro) verkauft. «50 Millionen haben wir noch», sagte Faus, der zum Team des neuen Vereinspräsidenten Sandro Rosell gehört.

Die 100 Millionen Euro, die der Club in der vorigen Saison unter dessen Vorgänger Joan Laporta ausgegeben habe, seien «untragbar». Fast 70 Millionen Euro hatte die Verpflichtung des Schweden Zlatan Ibrahimovic verschlungen, der bislang nicht glänzen konnte.

Etwas Luft hat sich Barça mit einem 155 Millionen Euro schweren Kredit verschafft, den ein Pool von zehn Banken dem Verein diese Woche gewährt hatte. Damit könnten die seit dem 30. Juni ausstehenden Spielergehälter bezahlt werden. In fünf Jahren muss der Kredit zurückgezahlt werden. Als Garantie dienen die Einnahmen aus dem Verkauf der Dauerkarten.

dpa

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