Sonntag, 1. August 2010 / 09:27 Uhr
Moskau - Der Ex-Schalker Kevin Kuranyi hat sich bei seinem Debüt für den russischen Erstligisten Dynamo Moskau mit einem 1:1 (0:0) gegen Schlusslicht Samara begnügen müssen. «Wir haben alles versucht, aber es sollte wohl heute nicht sein», sagte der frühere Bundesliga-Profi nach der Partie.
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Bei seiner größten Chance verfehlte er das Tor mit einem Kopfball knapp. Zudem wurde Kuranyi nach einem Trikotzupfer ein Elfmeter verweigert. «Natürlich hätten wir den Tabellenletzten besiegen müssen. Aber egal, wo der Gegner steht - wir müssen unsere Heimspiele gewinnen», zitierte die Zeitung «Sport Express» den 28-Jährigen auf ihrer Internetseite.
Kuranyi spielte an der Seite von Ex-Bundesliga-Angreifer Andrej Woronin 90 Minuten. «Meine Form wird besser, aber noch bin ich nicht bei 100 Prozent», sagte er danach. Auch der frühere Koblenzer Marko Lomic stand für Dynamo auf dem Platz. «Ich bin zufrieden mit Kuranyis Leistung, er hatte einige gute Szenen», sagte Moskaus Trainer Miodrag Bozovic. Vor den Augen von Russlands niederländischem Fußball-Nationaltrainer Dick Advocaat hatte Igor Semschow (66.) Dynamo im Vorort Moskau-Chimki in Führung gebracht. Den Ausgleich für den Tabellenletzten aus der Wolga-Stadt Samara erzielte Denis Kolodin (85.) mit einem Eigentor.
«Kuranyi hat kaum einen Ball verloren gegeben. Man hat gesehen, dass er eine große Hilfe für uns ist», sagte Bozovic. «Wir waren besser, aber gegen einen solch defensiven Gegner tut sich jede Mannschaft schwer.» Nach dem Unentschieden gegen den Außenseiter beträgt der Rückstand von Dynamo auf Tabellenführer Zenit St. Petersburg bereits 20 Punkte. Zenit gewann 2:0 (1:0) gegen Titelverteidiger Rubin Kasan, bei dem der frühere Wolfsburger Obafemi Martins in der 60. Minute eingewechselt wurde.
dpa
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