Dienstag, 3. August 2010 / 10:37 Uhr
Rostock - Zwei Spiele, zwei Siege und noch kein Gegentor: Hansa-Land droht nur gut zwei Monate nach dem Abstieg in die dritte Liga in Euphorie zu verfallen. Die neuen Männer, die in Rostock das Sagen haben, warnen aber.
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«Für einen Außenstehenden sieht das sicherlich gut aus, doch es ist natürlich noch viel zu früh, um abzuheben», betonte Kapitän Sebastian Pelzer vor dem zweiten Auswärtsspiel innerhalb von nur drei Tagen gegen VfB Stuttgart II. Die Tabelle habe nach zwei Spieltagen noch keinerlei Aussagekraft.
Pelzer ist sofort nach seinem Wechsel zu Hansa zum Leitwolf geworden. Das war auch bei den vorherigen Stationen des gebürtigen Trierers, der unter anderem für den 1. FC Kaiserslautern II, Eintracht Trier, Dynamo Dresden die Blackburn Rovers verteidigte, so. «Bei Dynamo Dresden war ich gerade zwei Monate, als ich zum Kapitän bestimmt wurde», berichtete der 29-Jährige. «Ich bin kein Duckmäuser. Rostock hat mich als Führungsspieler geholt, dem will ich gerecht werden.»
In Rostock ging alles noch schneller als in der sächsischen Elbmetropole. Da bestimmte Trainer Peter Vollmann seinen linken Mann in der Viererkette bereits nach wenigen Wochen zu seinem verlängertem Arm auf dem Spielfeld. Mit Wohlwollen des neuen Managers Stefan Beinlich. «Sebastian hat in seiner Karriere immer wieder seine Führungsqualitäten bewiesen. Ich hoffe, dass kann er auch bei uns», sagte der 38 Jahre alte ehemalige Nationalspieler.
Mit dem Pfälzer Pelzer zieht Hansa nunmehr ins Schwabenland, um dort den perfekten Saisonstart fortzusetzen. «Die beiden Siege haben unserem Selbstbewusstsein gut getan. Auch dort wollen wir natürlich wieder punkten», kündigte der neue Hansa-Kapitän an.
Die Rostocker gehen das Unterfangen mit dem gleichen Kader wie in den ersten beiden Partien. Beim Zwischenstopp in Weißensee - wegen der großen Entfernungen sind die Rostocker nicht nach Hause gereist - hat sich kein weiterer Spieler verletzt. Vollmann wird so in Stuttgart voraussichtlich mit der gleichen Startelf wie beim 1:0 in Erfurt beginnen.
dpa
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