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Osnabrück plant neuen Pokal-Coup - FCK mit Respekt

Osnabrück - Auf ein Neues! «Favoritenschreck» VfL Osnabrück schickt sich an, auch als Fußball-Zweitligist den Etablierten im DFB- Pokal das Fürchten zu lehren. Als erstes Opfer des Aufsteigers sollen die «Roten Teufel» des 1. FC Kaiserslautern in der Osnatel-Arena die Hölle erleben.

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«Wir sind wie immer bereit und haben auch gegen Kaiserslautern eine Chance. Vor unserem Publikum wird es für jeden Gegner schwer», versprach VfL- Coach Karsten Baumann vor dem Erstrundenmatch gegen den Bundesliga-Aufsteiger aus der Pfalz.

Begeisterung

Foto: dpa Bild vergrößern

Die Fans des VfL Osnabrück freuen sich auf die neue Pokal-Saison.

Die Begeisterung nach der Zweitliga-Rückkehr ist riesengroß, der VfL erwartet gegen Kaiserslautern ein volles Haus. «Für unsere Fans sind wir der Favorit», berichtete Baumann über den euphorisierten Anhang, der noch immer im Bann der Pokal-Highlights der vergangenen Saison steht. An der Bremer Brücke bezwang der damalige Drittligist die haushohen Favoriten Hamburger SV und Borussia Dortmund. Das Aus kam erst im Viertelfinale durch ein unglückliches 0:1 gegen Schalke 04.

Die Gäste reisen mit großem Respekt nach Niedersachsen. «Schönen Dank für das schwerste Los, das möglich war», sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Unser Gegner hat eine beherzte Mannschaft, die in der vergangenen Saison überraschte», ergänzte Trainer Marco Kurz.

Für beide Teams geht es nicht nur um einen finanziell lukrativen Pokalsieg, sondern nach ihren Aufstiegen auch um einen zusätzlichen Schub für die Liga. «Wir wollen im Pokal einen großen Schritt nach vorne kommen - allein das zählt», sagte Kurz. Die Gastgeber sehen die Chance, die Euphorie, die den Club durch die Zweitliga-Saison tragen soll, noch einmal zu steigern. «Ein Pokalsieg würde uns noch mal mehr Rückenwind geben», sagte Baumann.

Der VfL-Coach fand allerdings angesichts der Erwartungshaltung auch mahnende Worte: «Es wird für uns jetzt schwieriger, weil der Überraschungseffekt weg ist. Ein Ausscheiden wäre auch kein Beinbruch.» Allerdings wäre ein Weiterkommen aus finanziellen Gründen beiden Clubs sehr willkommen. «Alles, was nach der ersten Runde in die Kasse kommt, ist ein nicht kalkulierter Zugewinn», sagte Kuntz.

dpa

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