Sonntag, 15. August 2010 / 16:33 Uhr
Heeslingen - Fußball-Zweitligist Energie Cottbus ist im DFB- Pokal nur knapp einer Pleite entgangen. Das Team von Trainer Claus- Dieter Wollitz gewann in der ersten Runde beim Fünftligisten TuS Heeslingen aus Niedersachsen mit 2:1 (2:0), enttäuschte dabei aber völlig.
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Die Cottbuser Tore vor rund 4000 Zuschauern im Heeslinger Waldstadion erzielten Marc-André Kruska per Foulelfmeter (32.) und der früh eingewechselte Sergiu Radu (45.). Ein verwandelter Foulelfmeter von Heeslingens Björn Mickelat (60.) reichte den engagierten Amateuren nicht mehr.
Der vom ehemaligen Bundesliga-Profi Torsten Gütschow trainierte Oberligist aus der Nähe von Zeven - zwischen Bremen und Hamburg gelegen - machte den Profis das Leben schwer. Cottbus musste zudem früh auf Emil Jula verzichten. Der rumänische Stürmer wurde wegen Verletzung nach 20 Minuten ausgewechselt und durch Radu ersetzt.
Erst ein Foul des Heeslinger Abwehrspielers Dominik Bremer an Nils Petersen im Strafraum brachte Cottbus die Möglichkeit zur Führung, die Kapitän Kruska nutzte. Kurz vor der Pause hebelten die Lausitzer die Abseitsfalle der Amateure aus. Radu ließ Heeslingens Keeper Peter Bardehle keine Chance.
Anstatt konditionell einzubrechen, setzten die erstmals im DFB- Pokal spielenden Niedersachsen den hohen Favoriten im zweiten Durchgang permanent unter Druck und kamen ebenfalls per Foulelfmeter zum Anschlusstor durch Mickelat. Bis zum Ende wackelte die Energie-Abwehr noch einige Mal bedenklich. Letztlich brachten die Gäste den glücklichen Sieg über die Zeit.
dpa
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
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