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Wolfsburg löst Pflichtaufgabe: 2:1 in Münster

Münster - Der VfL Wolfsburg hat seine Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals gelöst und dem neuen Trainer Steve McClaren eine geglückte Pflichtspiel-Premiere beschert.

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Der Fußball-Bundesligist setzte sich trotz eines mäßigen Auftritts mit 2:1 (0:0) beim West-Regionalligisten Preußen Münster durch. Im mit 15 500 Zuschauern ausverkauften Preußenstadion waren Cicero (80. Minute) und Grafite (88.) für die Gäste erfolgreich. Der Wolfsburger Kapitän Edin Dzeko (86.) traf per Eigentor für Münster.

Kämpferisch

Foto: dpa Bild vergrößern

Wolfsburgs Josué (r.) muss sich gegen Jonathan Bourgault wehren.

McClaren hatte in seinem ersten Spiel als Coach des VfL Wolfsburg vier Neuzugänge in die Startformation berufen. Neben Mario Mandzukic, Simon Kjaer und Cicero konnte auch Nationalverteidiger Arne Friedrich nach überwundenen Rückenproblemen auflaufen. Die Niedersachsen übernahmen zwar direkt die Spielkontrolle, blieben im Angriff aber zunächst ohne Durchschlagskraft. Ein Schuss von Zvjezdan Misimovic (10.) ging weit über das Tor, einen Freistoß von Misimovic (27.) lenkte Preußen-Keeper Manuel Lenz um den Pfosten.

Die Münsteraner, die zuletzt 1990 in die 2. DFB-Pokal-Hauptrunde eingezogen waren, überzeugten nicht nur durch kämpferischen Einsatz, sondern präsentierten sich auch spielstark und erarbeiteten sich Torchancen. VfL-Schlussmann Diego Benaglio konnte einen Kopfball von Jonathan Bourgault (32.) mit Mühe parieren, nach einem Dribbling verzog Sercan Güvenisik (62.) nur knapp.

Die Wolfsburger, bei denen weiterhin der ehemalige Bremer Mittelfeldstar Diego vom italienischen Serie-A-Club Juventus Turin auf der Wunschliste steht, enttäuschten auch im zweiten Durchgang und ließen sich von den viertklassigen Gastgebern stellenweise den Schneid abkaufen. Treffsicher war der Favorit erst in der Schlussphase. Dem präzisen Flachschuss von Cirero zum 1:0 ließ Dzeko mit einem Eigentor zwar den Ausgleich folgen. Doch der zuvor von McClaren geschonte und eingewechselte Stürmer Grafite erlöste Wolfsburg.

dpa

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