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Trainerin Theune-Meyer lehnt China-Angebot ab

Albufeira/Portugal - Die langjährige deutsche Cheftrainerin Tina Theune-Meyer hat ein Angebot des Chinesischen Fußball-Verbandes (CFA) abgelehnt.

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Die 53 Jahre alte Fußball-Lehrerin sollte die chinesische Frauen-Auswahl bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vom 10. bis 30. September betreuen. «Warum sollte ich in Deutschland aufhören und dann in China weitermachen? Ich habe die Anfrage abgelehnt», sagte Theune-Meyer der dpa beim Algarve-Cup, wo sie sich privat die Spiele anschaute.

Bleibt daheim

Tina Theune-Meyer lässt sich nicht auf ein Engagement in China ein.

Theune-Meyer war von 1996 bis 2005 Trainerin der deutschen Frauen- Nationalmannschaft und führte sie zu drei Europameistertiteln und zum WM-Erfolg 2003 in den USA. Vor zwei Jahren übergab sie ihr Amt an ihre Assistentin Silvia Neid. Seit ihrem Rücktritt hat Theune-Meyer beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Zweidrittel-Stelle und ist dort im Frauenfußball zuständig für Talentförderung, die Eliteschulen des Fußballs und die Aus- und Fortbildung im Spitzenbereich.

Der chinesische Frauenfußball steckt sechs Monate vor Beginn der WM im eigenen Land in einer großen Krise. Beim Turnier in Portugal erlebte die Elf ein Debakel und belegte nach vier Niederlagen nur Platz 10. Der WM-Gastgeber sucht einen Nachfolger für Interims-Coach Wang Haiming, der das Amt erst im Januar beim Vierländerturnier in China von dem erkrankten Cheftrainer Ma Lianxing übernommen hatte. Auch der deutsche Trainer Eckhard Krautzun hat seine Funktion als Berater beim Verband aufgegeben.

dpa

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