Mittwoch, 1. Dezember 2004 / 11:25 Uhr
Leipzig - Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus will dem Leipziger Fußball helfen. In seiner Kolumne in der «Sport- Bild» kündigte der ungarische Nationalmannschafts-Coach an, dass er sich eine Beraterfunktion vorstellen könnte.
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«Ich komme gern mal für zwei Tage nach Leipzig und versuche anzupacken», sagte Matthäus. «Und ich würde sogar mal 45 Minuten für Lok spielen, um für öffentliches Interesse zu sorgen. Das ist hiermit versprochen», schrieb der Weltmeister von 1990.
Lautstark dirigiert Ungarns Nationaltrainer Lothar Matthäus seine Mannschaft.
In Leipzig, 2006 auch WM-Spielort, wird derzeit nur unterklassiger Fußball gespielt. Der FC Sachsen ist in die Amateur-Oberliga (4. Spielklasse) abgerutscht, der VfB Leipzig überstand ein Insolvenzverfahren nicht und gründete sich als 1. FC Lok Leipzig neu. Das Team, das in der 3. Kreisklasse (11. Liga) kickt, versucht mit spektakulären Aktionen so schnell wie möglich nach oben zu kommen. So ließ der Verein ehemalige Akteure wie den 62-jährigen Henning Frentzel und Heiko Scholz (Co-Trainer beim MSV Duisburg) für jeweils eine Partie reaktivieren und spielte einmal im Zentralstadion. Zu dem Spiel kamen über 12 000 Zuschauer.
dpa
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