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Werder zufrieden mit Viertelfinal-Los Alkmaar

Glasgow - Bayer Leverkusen hat bis zur zweiten Final-Teilnahme im UEFA-Pokal nach 1988 eine schwere Strecke vor sich, dagegen scheint für den SV Werder Bremen der Weg nach Glasgow vorgezeichnet.

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«Wir sind zufrieden. Das heißt nicht, dass es ein leichtes Los ist. Aber wir sehen uns in der Position, dass wir sagen: Egal wer kommt, wir wollen ins Finale», sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs nach der Viertelfinal-Auslosung, die dem Bundesliga- Zweiten zunächst ein Auswärtsspiel bei AZ Alkmaar bescherte. Auch bei einem Erreichen der Vorschlussrunde hätten die Hanseaten gegen den Gewinner des Duells Espanyol Barcelona - Benfica Lissabon erst in der zweiten Begegnung Heimrecht.

Nächster Schritt

Die Werder-Profis wollen auch gegen Alkmaar wieder jubeln.

Bayer Leverkusen erwischte bei der Auslosung im Old Fruit Market der schottischen Metropole die Spanier von CA Osasuna als nächsten Gegner und muss am 5. April zur ersten Begegnung in der heimischen BayArena antreten. «Wir hätten lieber zuerst auswärts gespielt. Das wird eine schwere Aufgabe», urteilte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Auch in einem möglichen Halbfinale gegen den Sieger des Vergleichs zwischen Cup-Verteidiger FC Sevilla und Tottenham Hotspur hätte die Werkself am 26. April zunächst Heimrecht. Ein direktes Duell der beiden Fußball-Bundesligisten kann es erst im Endspiel geben, das am 16. Mai im Glasgower Hampden Park ausgetragen wird.

«Schon wieder Niederländer», stöhnte Bremens Coach Thomas Schaaf mit Blick auf die schweren Duelle gegen Ajax Amsterdam (3:0/1:3) in der ersten K.o.-Runde. «Alkmaar ist eine gute Mannschaft, vergleichbar mit Ajax. Es wird nicht einfach, aber wir freuen uns. Es ist wichtig, dass wir dort ein gutes Ergebnis erzielen, um dann in Bremen alles klar zu machen.» Auch Allofs warnte vor den Niederländern: «Alkmaar steht gut in der Liga. Da kann man einen Quervergleich zu Ajax ziehen.» Der Tabellenzweite der Ehrendivision ließ zuletzt im Achtelfinale aufhorchen, als er den englischen Club Newcastle United aus dem Wettbewerb warf.

«Es hätte uns schlimmer treffen können», sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser, zunächst einmal froh darüber, dass das befürchtete deutsche Viertelfinal-Duell nicht zu Stande gekommen war. Die Mannschaft aus Pamplona, Tabellen-13. der Primera Division, schätzt er als einen Gegner ein, «den man schlagen kann, aber auch ein sehr gefährliches Team». Sportdirektor Rudi Völler sieht es ähnlich: «Spanische Mannschaften sind immer technisch und spielerisch stark. Wir haben ungefähr die gleiche Ausgangslage wie vor den Spielen gegen Lens.» Mit einem 1:0 gegen die Glasgow Rangers hatte Osasuna im Achtelfinale die Hoffnung der Schotten auf ein UEFA-Cup-Endspiel vor heimischem Publikum zunichte gemacht.

Als letzte deutsche Mannschaft hatte Borussia Dortmund 2002 in Rotterdam in einem UEFA-Pokal-Endspiel gestanden. «Ich habe gerade zu meinem Bremer Kollegen Born gesagt: Dann sehen wir uns eben im Finale. Träumen darf man ja, und das Finale ist ein Traum», sagte Holzhäuser in Glasgow.

dpa

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