Mittwoch, 1. September 2010 / 12:58 Uhr
Frankfurt/Main - U 20-Weltmeisterin Tabea Kemme vom 1. FFC Turbine Potsdam ist für ihren Einwurf ins Gesicht von Nationalspielerin Kerstin Garefrekes für vier Spiele gesperrt worden.
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Trainer Sven Kahlert vom 1. FFC Frankfurt muss nach seinem anschließenden Ausraster beim Spitzenspiel der Frauenfußball- Bundesliga in Potsdam für ein Spiel auf die Tribüne. Diese Urteile fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch.
Bei der 1:2-Niederlage der Frankfurterinnen bei Meister 1. FFC Turbine hatte sich Kahlert mit einem Schubser an Tabea Kemme für deren unfaire Aktion revanchiert: Die Potsdamerin hatte in der 23. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen, nachdem sie Gegenspielerin Garefrekes beim Einwurf den Ball aus kurzer Entfernung voll ins Gesicht geworfen hatte. Kahlert war auf die Tribüne verwiesen worden und hatte sich später für seine Unbeherrschtheit bei allen Beteiligten entschuldigt.
Wegen unsportlichen Verhaltens darf sich Kahlert in der Partie gegen den SC 07 Bad Neuenahr nicht im Innenraum des Stadions aufhalten. Beide Urteile sind rechtskräftig.
dpa
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
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