Dienstag, 7. September 2010 / 12:37 Uhr
Rom - Die italienische Fußball-Liga wird in dieser Saison bei den Spielergehältern die Schallmauer von 1 Milliarde Euro durchbrechen. Offiziell geben die 20 Serie A-Clubs Gehaltszahlungen von insgesamt 802,5 Millionen Euro an.
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Die tatsächliche Gehaltssumme liege jedoch aufgrund von Erfolgsprämien und Boni bei über einer Milliarde Euro, berichtete die «Gazzetta dello Sport». Damit haben sich die Ausgaben der Serie A für ihre Spieler seit 2006 fast verdoppelt. Damals lagen sie noch bei 546 Millionen Euro. Am ausgabefreudigsten sei der AC Mailand. Dessen Posten für die Kicker-Bruttogehälter habe durch die Verpflichtung der beiden Großverdiener Zlatan Ibrahimovic (9 Millionen Euro) und Robinho (4 Millionen) 130 Millionen Euro erreicht. Auf Platz 2 rangiert Meister Inter Mailand. Der Champions-League-Sieger gebe 121 Millionen Euro für sein Starensemble aus.
Dahinter folgen Rekordmeister Juventus Turin (100 Millionen), Vize-Meister AS Rom (83 Millionen), AC Florenz (41,7 Millionen), Lazio Rom (41 Millionen) und der FC Genua (36,7 Millionen), bei dem Ex-Bayern-Stürmer Luca Toni mit vier Millionen Euro pro Jahr mit Abstand der bestbezahlte Kicker ist.
Aufsteiger Cesena dagegen komme als sparsamster Club mit nur 8,3 Millionen Euro für seinen Spielerkader aus. Finanzierbar sind die enorm hohen Gehälter für die italienischen Clubs aufgrund der trotz der Finanzkrise gestiegenen TV-Einnahmen.
dpa
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Wilfried Mohren: Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung für das, was später kommt.
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