Mittwoch, 28. März 2007 / 19:01 Uhr
Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Strafen gegen die Akteure des FC Valencia und von Inter Mailand nach der Massenschlägerei im Anschluss an das Champions-League-Spiel modifiziert.
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Die Sperre gegen Valencias David Navarro wurde von sieben auf acht Monate erhöht. Allerdings wurden davon zwei Monate für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, so dass Navarro in einem halben Jahr wieder eingesetzt werden darf. Valencias Kapitän Carlos Marchena muss zwei statt vier Spiele pausieren.
Navarro kann nach Reduzierung der Strafe nach einem halben Jahr wieder spielen.
Inter Mailand kann Nicolás Burdisso bei guter Führung nach sechs statt acht Spielen, Maicon nach drei statt sechs Spielen, Iván Córdoba nach zwei statt drei Spielen wieder einsetzen. Die Strafe gegen den Argentinier Julio Cruz, der im WM-Viertelfinale im Sommer 2006 den deutschen Torsten Frings zu einem Fausthieb provoziert hatte, muss wie gehabt zwei Spiele aussetzen. Lassen sich die anderen Spieler innerhalb der kommenden zwei Jahre wieder etwas zu Schulden kommen, greifen die alten Strafen. Das teilte die UEFA am Mittwoch mit.
Beide Vereine, die zudem je 250 000 Schweizer Franken (155 000 Euro) Geldbuße leisten müssen, hatten Einspruch gegen die ersten Urteile eingelegt. Die UEFA hatte mit den Strafen auf die Auseinandersetzung der Fußball-Profis nach dem Champions-League-Spiel vor zwei Wochen reagiert.
Der FC Valencia war mit dem 0:0 im Rückspiel ins Viertelfinale eingezogen. Im Hinspiel hatten die Spanier ein 2:2 beim Spitzenreiter der italienischen Liga erkämpft. Unmittelbar nach dem Abpfiff der Partie im Mestalla-Stadion waren sich Marchena und Burdisso in die Haare geraten. Der Reservist Navarro, der im Spiel nicht zum Einsatz gekommen war, eilte seinem Kapitän zu Hilfe, streckte Burdisso mit einem Faustschlag nieder und brach ihm die Nase. Daraufhin entbrannte eine Massenprügelei, mehrere Inter-Fußballer machten Jagd auf Navarro.
dpa
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