Donnerstag, 29. März 2007 / 14:18 Uhr
München - Die für den 2. April angesetzte Berufungsverhandlung im Doping-Eklat um Torhüter Oliver Kahn ist beim deutschen Fußball- Rekordmeister FC Bayern München auf Kritik gestoßen.
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«Ich bin sehr unglücklich über diesen Termin», sagte Trainer Ottmar Hitzfeld der «Bild»-Zeitung mit Blick auf das Viertelfinal- Hinspiel der Champions League nur einen Tag später beim AC Mailand. «Kahn ist einer unserer Leader, die Mannschaft muss früh wissen, ob er spielt.» Der Bayern-Kapitän wird in Begleitung von Bayern-Anwalt Michael Gerlinger an der Verhandlung teilnehmen.
Die UEFA entscheidet am 2. April über den Einspruch der Bayern im Fall Oliver Kahn.
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte Kahn wegen seines schlechten Benehmens bei der Dopingprobe nach dem Achtelfinal- Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid für die Partie am 3. April in Mailand gesperrt. Dagegen hatte der FC Bayern Berufung eingelegt. Kahn soll bei dem Eklat den UEFA-Dopingarzt beschimpft und auch mit einem gefüllten Urinbecher um sich geworfen haben. «Das ist nicht gut, wenn man erst einen Tag vor dem Spiel erfährt, ob der Kapitän spielt», sagte auch Nationalspieler Philipp Lahm. «Das ist schon unglücklich. Man muss sich ja vorbereiten.»
dpa
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