Samstag, 9. Oktober 2010 / 15:27 Uhr
Eriwan - In Armenien sind alle Schiedsrichter der obersten Fußball-Liga nach zahlreichen umstrittenen Entscheidungen vom Dachverband FFA bis auf weiteres pauschal gesperrt worden.
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Die letzten fünf Spieltage würden von Unparteiischen aus den Jugendklassen geleitet, sagte ein FFA-Sprecher in der Hauptstadt Eriwan. Der Verband fordere alle Vereine auf, den jungen Schiedsrichtern das Vertrauen zu schenken. In den wichtigsten Partien würden möglicherweise ausländische Profi-Referees eingesetzt. In der Südkaukasusrepublik hatten sich Vereine zuletzt massiv zum Beispiel über falsche Elfmeter-Pfiffe einheimischer Schiedsrichter beschwert.
Der Verband sei mit den Unparteiischen höchst unzufrieden, sagte der FFA-Sprecher. Bereits vor einem Jahr hatte der Italiener Paolo Dondarini das armenische Pokalfinale leiten müssen, da die beiden Mannschaften Fehlentscheidungen befürchteten. Dondarini wurde später in seiner Heimat wegen Sportbetrugs gesperrt. Für junge Schiedsrichter sei die Entscheidung eine echte Chance, sich zu profilieren, hieß es in Eriwan. Der Beschluss sei eine der letzten Möglichkeiten, um die Saison nicht zu gefährden. Armenien gilt als aufstrebende Fußball-Nation. Die Nationalelf hatte vor kurzem in der EM-Qualifikation die Slowakei überraschend 3:1 (1:1) geschlagen.
dpa
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Gerhard Delling: Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann.
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