Freitag, 3. Dezember 2004 / 21:04 Uhr
München - Mit einem 3:0-Sieg beim Karlsruher SC hat der MSV Duisburg die Weichen für ein Endspiel um die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga gestellt.
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Zum Auftakt des 16. Spieltages kam die Mannschaft von Norbert Meier bei den Karlsruhern zum dritten Auswärtserfolg der Saison und schloss zumindest vorübergehend zu Spitzenreiter 1. FC Köln auf. Am kommenden Spieltag empfangen die «Zebras» Bundesliga-Absteiger Köln zum Endspiel um den Herbsttitel.
Die Duisburger van Houdt (2.v.r.), Ahanfouf (l) und Voss jubeln am 8. November.
Alexander Bugera brachte die «Zebras» nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in der 18. Minute mit einem strammen Schuss zurück in die Erfolgsspur. Nach nicht einmal einer halben Stunde war das Spiel bereits entschieden: Innerhalb von nur drei Minuten erhöhten der Ex-Kölner Dirk Lottner und Peter van Houdt für die starken Gäste. Die Duisburger blieben nur wegen der weniger erzielten Tore hinter den Kölnern, die aber daheim gegen Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt nachlegen können. Der KSC unter Trainer Lorenz-Günther Köstner steckt nach der siebten Saisonniederlage mitten im Abstiegskampf.
Im Duell der Verfolger besiegte der Neuling 1. FC Saarbrücken die Mannschaft von Erzgebirge Aue mit 2:1. Mit seinen Saisontoren sieben und acht brachte Henrich Bencik die starken Saarländer innerhalb von nur 60 Sekunden in Front, Matthias Heidrich konnte für die Gäste in der zweiten Hälfte nur noch verkürzen. Der Aufsteiger konnte durch den fünften Heimsieg zumindest vorübergehend den fünften Tabellenplatz erobern, doch Trainer Horst Ehrmantraut hatte sich noch vor der Partie in Realismus geübt: «Wir haben ein Planziel, das ist der Klassenerhalt.»
Nach zuletzt vier sieglosen Partien konnte Rot-Weiß Essen durch den 1:0-Heimerfolg gegen LR Ahlen den letzten Tabellenplatz erst einmal wieder verlassen. Das Tor des Tages für den Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet erzielte in der 80. Minute Stürmer Sebastian Schoof.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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