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1. FC Nürnberg glanzlos weiter - 3:0 in Elversberg

Elversberg - Ohne Glanz hat Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg im Achtelfinale des DFB-Pokals die Pflicht erfüllt. Der Cupsieger von 2007 gewann sicher mit 3:0 (1:0) beim saarländischen Regionalligisten SV Elversberg, der in der ersten Runde Hannover 96 ausgeschaltet hatte.

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Vor 3600 Zuschauern im Stadion an der Kaiserlinde sorgten Julian Schieber (43. Minute), Javier Pinola mit einem Foulelfmeter (50.) und Timmy Simons (74.) für die Entscheidung gegen tapfere Amateure, die sich gegen die Abwehr der Franken kaum einmal in Szene setzen konnten. Im Nürnberger Fanblock kam es gegen Ende der Partie zu gewalttätigen Szenen mit dem Ordnungsdienst. Die Polizei hatte die Situation schnell unter Kontrolle.

SV Elversberg - 1. FC Nürnberg

Foto: dpa Bild vergrößern

Nürnbergs Javier Pinola jubelt nach seinem Elfmetertreffer gegen Elversberg.

«Ich bin insgesamt mit dem Spiel zufrieden», sagte «Club»-Trainer Dieter Hecking. «Wir waren uns im Klaren, dass das eine schwere Geburt wird. Dann ist es wichtig, dass man ein Tor macht, das haben wir zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Wir müssen in der Bundesliga nicht so oft das Spiel machen», erklärte der Coach, der das Fehlen zündender Ideen in seinem Team bemängelte, aber die Defensive lobte.

Die Nürnberger, die für Ilkay Gündogan in der Startelf Christian Eigler aufboten, versuchten sich spielerisch der Aufgabe beim West- Regionalligisten zu entledigen. Fast ständig in Ballbesitz taten sich die Franken aber immer schwerer, je näher es Richtung Strafraum ging. Die Saarländer waren bestens organisiert, verschoben gekonnt und ließen so kaum eine zwingende Torchance des viermaligen Pokalsiegers zu. Ein Schuss von Mehmet Ekici verfehlte das Tor knapp (15.), danach versuchte es Jens Hegeler noch einmal aus 30 Metern (19.). Doch auch Elversberg tat sich in der Offensive schwer. Da Nürnberg nicht viel einfiel, musste eine Standardsituation helfen. Unbedrängt konnte Schieber einen Eckball von Ekici einköpfen.

Mit mehr Zug zum Tor ging der hohe Favorit in die zweite Halbzeit. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, auch wenn es ein schmeichelhafter Elfmetertreffer war. Samir Kozarac hatte Pinola im Strafraum angeblich zu Fall gebracht, der Gefoulte verwandelte sicher. Nürnberg zog sich zurück und ließ die Saarländer besser ins Spiel kommen. Lukas Olbrich (70.) und Nikola Fernandes (71.) waren dem Anschlusstreffer nahe. Das 3:0 durch Simons beendete die kurze Drangperiode des Viertligisten.

dpa

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