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Nürnberg tankt Selbstvertrauen im Pokal

Elversberg - Die schmucklos erfüllte Pflicht stärkt beim 1. FC Nürnberg das Selbstvertrauen und macht Mut für die Bundesliga. «Jetzt müssen wir am Samstag in Bremen nachlegen», forderte Mike Frantz nach dem 3:0 (1:0) in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten SV Elversberg.

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Für den gebürtigen Saarbrücker war es eine Reise in die Vergangenheit. «Es hat mich riesig gefreut, mal wieder im Saarland gespielt zu haben. Das kommt ja nicht so oft vor», meinte der 24-Jährige, der noch Zeit für einen kurzen Plausch mit den Verwandten fand.

Luftduell

Foto: dpa Bild vergrößern

Nürnbergs Mike Frantz (r) im Zweikampf mit Matthias Kühne (M.) von Elversberg.

Mehr als eine halbe Million Euro spült das Erreichen des Achtelfinals in die Kassen der nicht auf Rosen gebetteten Franken. «In der Auslosung am Sonntag hoffen wir auf ein gutes Los», sagte Trainer Dieter Hecking. Mit den Regionalligisten Eintracht Trier (2:0) und Elversberg war den Nürnbergern das Glück bisher hold. «Bei allem Respekt vor den Amateuren. Es kommen stärkere Gegner, da müssen wir mal eine Überraschung schaffen», meinte der 46-Jährige.

Der «Club»-Coach freut sich auf die Partie bei Werder Bremen. Denn an der Weser läuft Nürnberg nicht Gefahr, das Spiel machen zu müssen. Im Saarland fehlten den Franken zündende Ideen, die gut organisierten Amateure zu dominieren. Ausschließlich auf die Stärke bei Standards konnten sich die «Clubberer», für die Julian Schieber (43. Minute), Javier Pinola (50./Foulelfmeter) und Tommy Simons (74.) trafen, verlassen. «Aus dem Spiel heraus hat Nürnberg nur wenige Möglichkeiten gehabt», bemerkte Elversbergs Trainer Günter Erhardt nicht ohne Stolz.

«Wir wussten, dass es eine zähe Angelegenheit wird. Insgesamt bin ich aber mit dem Spiel zufrieden, zumal wir das Spiel machen mussten. Die Jungs haben das aber ganz gut gemacht», erklärte Hecking mit Sanftmut. Der 20-jährige Mehmet Ekici und Frantz mühten sich redlich um Spielkultur und den entscheidenden Pass, doch das Fehlen von Ilkay Gündogan konnten sie nicht kaschieren. «Ilkay hatte leichtes Fieber, da haben wir ihn lieber geschont. Wir brauchen ihn in Bremen dringender», sagte Hecking.

dpa

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