Freitag, 13. April 2007 / 13:34 Uhr
Bremen - Werder Bremens Halbfinal-Gegner Espanyol Barcelona wurde am 28. Oktober 1900 von Studenten der Universität Barcelona gegründet.
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Der Name «Espanyol» («spanisch» auf katalanisch) sollte in der katalanischen Hauptstadt dokumentieren, dass es sich um einen Club spanischen Ursprungs handelt. 1912 wurde dem Club vom spanischen König das Recht verliehen, den Titel Real («königlich») im Namen und im Wappen zu tragen.
Die Spieler von Espanyol Barcelona freuen sich über den Einzug ins Halbfinale.
Für den Verein, der 1928 zu den Gründungsmitgliedern der spanischen Primera Division gehörte, spielte von 1964 bis 1966 auch der legendäre Alfredo di Stefano und zwischen 2003 und 2004 der heutige Werder-Verteidiger Pierre Wome.
Espanyol feierte vier spanische Pokalsiege - zuletzt 2006 - und verlor 1988 im UEFA-Cup erst im Finale gegen Bayer Leverkusen. Die Erfolge nehmen sich gegen den großen Stadtrivalen FC Barcelona allerdings bescheiden aus. Espanyol spielt seit zehn Jahren im 55 000 Zuschauer fassenden Olympiastadion, nachdem der finanzschwache Club sein Stadiongelände im vornehmen Stadtteil Sarrià verkaufen musste.
Die von Ernesto Valverde (43) trainierte Mannschaft liegt in der Primera Division momentan im Mittelfeld auf Rang neun. Der Kader besteht überwiegend aus spanischen Profis, ergänzt mit sechs Ausländern. Große Namen sind nicht darunter. Torhüter Idriss Carlos Kameni (23) bestritt 18 Länderspiele für Kamerun. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney wurde er als 16-Jähriger der jüngste Olympiasieger im Fußball in der Geschichte der Spiele.
dpa
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