Mittwoch, 8. Dezember 2010 / 14:34 Uhr
Sydney - Auf den Spuren von Franz Beckenbauer trommelt Steffi Jones eifrig für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Die Präsidentin des Organisationskomitees startete in Sydney ihre «Welcome Tour» bei WM-Teilnehmer Australien.
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Genau dort endete damals die Weltreise des «Kaisers» vor der WM 2006. Wie Beckenbauer wird Jones alle WM-Mannschaften in deren Heimat besuchen. Bei ihr sind es allerdings nur 15, bei den Männern waren es 31 Teams. 200 Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger Deutschland und Kanada am 26. Juni im Berliner Olympiastadion begrüßte die Ex-Nationalspielerin in einem Hotel in der Hafenstadt 150 Gäste - darunter Tom Sermanni, Nationalcoach der «Matildas», und Holger Osieck, der seit August die Männer-Auswahl betreut.
«Deutschland wird sich erneut als toller und offener Gastgeber präsentieren. Die 'Matildas' können sich auf eine einzigartige Atmosphäre in den Spielorten freuen», sagte der frühere DFB-Trainer Osieck. «Dass bereits über 400 000 Tickets verkauft wurden, ist ein Beweis dafür, dass die Frauen-WM 2011 zu einem absoluten Highlight wird.»
Jones ernannte Osieck zum sogenannten «Super-Fan» der Frauen-WM für den Teilnehmer Australien. «Natürlich nehme ich diese Botschafterrolle gerne an, in Australien für die Frauen-WM in meinem Heimatland Deutschland zu werben», sagte der Coach. Zweite Station der «Welcome Tour» ist Neuseeland. In Auckland wird Jones auch Ozeaniens Fußball-Helden Wynton Rufer (früher Werder Bremen) treffen.
dpa
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