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Beckham nimmt Abschied von Real Madrid

Madrid - Der englische Fußballstar David Beckham hat den Wunsch von Real Madrid abgelehnt, seinen anstehenden Wechsel in die USA rückgängig zu machen. «Das Spiel am Sonntag gegen RCD Mallorca wird definitiv mein letztes für Real sein», sagte der 32-Jährige in Madrid.

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Der Vertrag mit seinem neuen Club Los Angeles Galaxy habe keine Ausstiegsklausel. Sein Weggang vom spanischen Rekordmeister stehe unwiderruflich fest. Die «Königlichen» hatten nach den zuletzt herausragenden Leistungen von Beckham die Absicht erklärt, den Engländer zum Bleiben bewegen zu wollen. Der Mittelfeldspieler erinnerte daran, dass er eigentlich seine Karriere in Madrid hatte beenden wollen und Real selbst für seinen Wechsel verantwortlich sei. Trainer Fabio Capello hatte den Star im Januar aus dem Kader geworfen, Club-Chef Ramón Calderón verhöhnte ihn als «mittelmäßigen Hollywood-Schauspieler».

Abschied

David Beckham bei einer Pressekonferenz in Madrid.

Beckham war vor vier Jahren von Manchester United zu Real Madrid gekommen. Er hat nun die Chance, sich mit einem Titel zu verabschieden. Mit einem Sieg über Mallorca gewinnt Real seine 30. spanische Meisterschaft.

Die Entscheidung in der Trainerfrage hält der Club sich weiter offen. Dies ist das Ergebnis eines «Gipfeltreffens» zwischen Calderón und Capello. Der Vereinspräsident teilte dem Trainer nach Presseberichten mit, dass der Club erst nach Ende der laufenden Spielzeit entscheiden werde, wer in der kommenden Saison das Training bei den «Königlichen» leiten werde. Wie die Zeitung «El País» berichtete, kann Capello nicht einmal bei einem Gewinn der Meisterschaft sicher sein, im Amt bleiben zu dürfen. «Der Trainer hat das Gefühl, dass seine Zukunft an einem seidenen Faden hängt», sagte ein Capello-Vertrauter dem Blatt.

Im Saisonfinale der spanischen Liga darf Real mit seinem brasilianischen Offensivmann Robinho antreten. Der Tabellenführer bekam vom Weltverband FIFA die Ausnahmegenehmigung für einen Einsatz des 23-Jährigen in der Partie gegen Mallorca. Eigentlich hätte Robinho bereits die Freigabe für Brasiliens Nationalmannschaft erhalten müssen. Nach den Statuten müssen Profis 14 Tage vor einem großen Turnier abgestellt werden. Rekordweltmeister Brasilien bereitet sich schon seit dem 12. Juni auf die Copa America vom 26. Juni bis 15. Juli in Venezuela vor.

dpa

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