Montag, 25. April 2011 / 11:42 Uhr
Gelsenkirchen - Fußball-Ikone Raúl lässt Schalke 04 vom Champions-League-Titel träumen. Der 33-Jährige bestreitet mit den Knappen am Dienstag zu Hause das Halbfinal-Hinspiel gegen Manchester United.
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Kurz vor der Partie gegen die Engländer sprach der Spanier über seine Erwartungen und seine Zukunftspläne.
Stellen Sie sich schon ein Champions-Endspiel gegen Ihren früheren Club Real Madrid vor?
«Ich erwarte schon, dass Real das Finale erreicht. Aber wir treffen auf eine große Mannschaft wie Manchester United, und die müssen wir erstmal schlagen. Ein Finaleinzug wäre schon wie ein Titelgewinn. Man müsste uns dafür schon einen Pokal geben, einen kleinen Pokal».
Wie bewerten Sie Ihre Chancen auf ein Comeback in der spanischen Nationalmannschaft?
«Das ist ein völlig abgeschlossenes Kapitel. Jetzt will ich das Fußballspielen bei Schalke genießen. Ich habe noch ein Jahr Vertrag, und wenn alles gut läuft, würde ich ihn gerne verlängern. Der Club verfolgt seit langer Zeit den Bundesliga-Titel. Das ist ein Ziel für das kommende Jahr. Wir müssen regelmäßiger in die Saison starten, um um den Titel mitspielen zu können».
Wenn Sie eines Tages Trainer werden sollten: Wäre Ihr Freund, der Barcelona-Trainer Pep Guardiola, Ihr Vorbild?
«Ich habe sehr viele Trainer gehabt, und jeder bringt einem etwas bei. Aber klar, viele von seinen (Guardiolas) Fußballideen gefallen mir sehr gut (...) Aber noch weiß ich nicht, ob ich jemals Trainer sein werde. Fußball macht mir Riesenspaß. In meinem Kopf bin ich aber Spieler. Und zwischen Spieler und Trainer ist ein großer Unterschied».
Interview: Pablo Sanguinetti, dpa
dpa
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