Montag, 2. Mai 2011 / 15:08 Uhr
Berlin - Ottmar Hitzfeld hat seinen Trainerkollegen José Mourinho von Real Madrid in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert.
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«Ich habe Mourinho bei Trainertagungen der UEFA so erlebt, wie er wirkt: arrogant, unnahbar, Kaugummi kauend, irgendwie flegelhaft», schrieb der Fußball-Nationaltrainer der Schweiz in seiner Kolumne für das Fachmagazin «Kicker».
Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona (0:2) habe «gottlob der Fußball gesiegt, was mich richtig gefreut hat», erklärte der ehemalige Dortmund- und Bayern-Coach.
«Zum Glück haben die destruktiven Methoden, nur zu provozieren und die Aktionen des Gegners zu zerstören, nicht gegriffen», ergänzte Hitzfeld und bezeichnete die Spielweise als «Schande für Real. Das Markenzeichen, das Image dieses legendären Clubs wurde damit beschädigt.»
An diesem Dienstag treffen die beiden Erzrivalen in Barcelona zum Rückspiel aufeinander. Real-Coach Mourhino ist nach seinen verbalen Attacken gesperrt.
Nach der Partie hatte der Portugiese den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark heftig attackiert und Verschwörungstheorien gegen Real aufgebracht. Hitzfeld verteidigte den FIFA-Referee aus Ergolding. Stark habe «bei allen heiklen Entscheidungen richtig gelegen», betonte der 62-Jährige. «Und Verdächtigungen mit dem Barca-Engagement für UNICEF zu begründen, das geht nicht, da ist die Grenze überschritten.»
dpa
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