Samstag, 2. Juli 2011 / 15:16 Uhr
Bochum - Die 0:1-Auftaktpleite gegen Brasilien hat Colette McCallum abgehakt. «Wir haben ein neues Spiel und sind stark genug, den Gegner zu schlagen», sagte Australiens Mittelfeldspielerin vor dem WM-Gruppenmatch am Sonntag in Bochum gegen Äquatorialguinea.
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Dem Verlierer der Partie droht das vorzeitige WM-Aus. «Aussie»-Coach Tom Sermanni, der sich zwei Tage nach seinem 57. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machen möchte, teilt den Optimismus. «Wir brauchen eine gute Struktur im Spiel. Ich bin optimistisch, dass wir das schaffen», sagte Sermanni. Der Coach warnte allerdings auch vor Äquatorialguinea: «Es wird schwer, weil wir den Gegner kaum kennen, aber das geht allen anderen WM-Teilnehmern ähnlich.»
Collette McCallum und ihre Australierinnen müssen das nächste Spiel gewinnen, um bei der WM weiter im Rennen zu bleiben.
Die Maxime «Verlieren verboten» gilt auch für Äquatorialguinea. Unbeeindruckt von den Debatten um Geschlecht und Nationalität schlug sich das westafrikanische Team um die künftige Potsdamerin Genoveva Anonma beim 0:1 gegen den hohen Favoriten aus Norwegen achtbar und erspielte sich gute Möglichkeiten. «Man kann schon verzweifeln, wenn so viele Chancen nicht genutzt werden», kommentierte Trainer Marcello Frigerio voller Hoffnung auf eine bessere Abschlussquote im Spiel gegen Australien.
dpa
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