Mittwoch, 6. Juli 2011 / 12:00 Uhr
Dresden - Carolina Morace will auch nach dem sang- und klanglosen Ausscheiden des kanadischen Frauenfußball-Nationalteams bei der Weltmeisterschaft weiter als Auswahl-Coach arbeiten.
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Die Italienerin, die seit Februar 2009 die Geschicke der kanadischen Mannschaft leitet, erklärte nach der 0:1-Niederlage gegen Nigeria, dass sie mit dem Team noch einiges vorhabe. «Ich baue eine Mannschaft mit Zukunft auf. Die WM war ein Rückschlag, der aber verkraftet werden kann», sagte die 153-fache Nationalspielerin. Kanada hatte die Vorrundengruppe A nach Niederlagen gegen Deutschland (1:2), Frankreich (0:4) und Nigeria als Letzter beendet.
Zwar sei es schwer, in Kanada hervorragende junge Spielerinnen zu finden, man sei aber auf einem guten Weg. «Wir sind ja nicht nach Deutschland gekommen und haben gesagt, wir sind die beste Mannschaft der Welt. Aber natürlich wollten wir mehr erreichen», betonte Morace und erklärte: «Ich stelle mich der Aufgabe.»
Vor der WM waren Differenzen zwischen der Trainerin und dem kanadischen Verband bekanntgeworden, als Morace höhere Prämien für die Frauen forderte. Sie sollten denen der männlichen Fußballer angeglichen werden, die weniger erfolgreich sind als die Frauen.
dpa
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