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Sidka nicht mehr Irak-Coach - Vertrag ausgelaufen

Berlin - Der ehemalige Bundesliga-Profi Wolfgang Sidka ist nicht mehr Fußball-Nationaltrainer des Irak. Wie der früher für Hertha BSC und Werder Bremen aktive Sidka erklärte, wurde sein ausgelaufener Vertrag nach einem Jahr nicht verlängert.

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Dafür machte der 57-Jährige nach seinem Gespräch mit der Verbandsspitze allerdings keine sportlichen Gründe verantwortlich. «Die wollten einen Trainer haben, der in Bagdad stationiert ist und wollen einen Einheimischen nehmen», sagte Sidka am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Er hatte das Amt von der Stadt Erbil aus im kurdisch dominierten Nord-Irak ausgeübt und nur einige Trainingslager in der Hauptstadt abgehalten. «In Erbil habe ich mich total sicher gefühlt. Ich habe gern dort gearbeitet», sagte Sidka, unter dessen Regie der Irak sich zuletzt in der zweiten Runde der WM-Qualifikation für 2014 gegen den Jemen durchgesetzt hatte.

Auf Wunsch des neuen Verbandspräsidenten solle die Auswahl des Irak künftig ständig in Bagdad trainieren, wo vor einem Monat die Renovierung des 70 000 Zuschauer fassenden Nationalstadions abgeschlossen wurde. Der zuvor in Bahrain und Katar tätige Sidka kann sich durchaus vorstellen, dass der Verband doch noch einmal auf ihn zukommt, da das letzte Gespräch sehr freundschaftlich verlaufen sei. «Ich halte es vom Gefühl her nicht für unmöglich, dass ich da wieder hingehe und wir einen Kompromiss finden», sagte Sidka.

dpa

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