Dienstag, 30. August 2011 / 15:56 Uhr
Düsseldorf - Lukas Podolski steht bei Bundestrainer Joachim Löw vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich unter besonderer Beobachtung. Der Stammspieler-Status des 90-maligen Nationalspielers vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln steht aus Leistungsgründen und auch wegen der gestiegenen Konkurrenz durch nachdrängende Spieler wie den Leverkusener André Schürrle auf dem Prüfstand.
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«Ich werde mit Lukas in dieser Woche nochmals sprechen», kündigte Löw am Dienstag in Düsseldorf an. «Er hat ein enormes Potenzial, wenn er es denn ausschöpft. Allerdings müssen wir daran arbeiten mit ihm, dass er es permanent tut», erklärte Löw, der grundsätzlich betonte: «Der Konkurrenzkampf in der Mannschaft ist ausgeprägter geworden.»
Löw schätzt nach wie vor den 26 Jahre alten Podolski, der mit 42 Länderspieltreffern im aktuellen Kader nach Miroslav Klose (61 Tore) der erfolgreichste Torschütze ist. «Ich weiß, dass beim Lukas schon eine gewisse Zuverlässigkeit vorhanden ist. Ich stelle als Trainer seine Qualitäten auch ganz besonders heraus, wenn er sie abruft», sagte der Bundestrainer. Zuletzt sei es jedoch so gewesen, «dass er nicht immer seine Qualität abruft».
Podolski wartet seit 492 Minuten auf einen Torerfolg in der Nationalmannschaft. Sein letztes Länserspieltor erzielte er am 12. Oktober 2010 beim 3:0-Auswärtssieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan. Konkurrent Schürrle hat dagegen in seinen bislang sechs Länderspielen dreimal getroffen, zuletzt beim 3:2 im Testspiel gegen Rekord-Weltmeister Brasilien in Stuttgart, als der Leverkusener von Löw zur Pause für Podolski eingewechselt wurde.
dpa
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