Sonntag, 4. September 2011 / 09:45 Uhr
Düsseldorf - Die vorzeitige EM-Qualifikation macht sich für die deutschen Nationalspieler auch in klingender Münze bezahlt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zahlt für den Gruppensieg eine Prämie von 18 000 Euro für jede Partie, bei der ein Akteur zum Aufgebot gehörte.
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Maximal kann ein Nationalspieler nach den noch ausstehenden Spielen im Oktober in der Türkei sowie gegen Belgien auf 180 000 Euro kommen. Nach acht von zehn Quali-Partien haben noch sieben Spieler die Chance, das Optimum zu erreichen. Den derzeitigen Höchstbetrag von 144 000 Euro haben die fünf Bayern-Profis Philipp Lahm, Manuel Neuer, Thomas Müller, Holger Badstuber und Toni Kroos sowie Mesut Özil (Real Madrid) und Lukas Podolski (1. FC Köln) verdient.
Insgesamt erhalten bislang 35 Akteure Prämien, darunter acht, die noch keine Minute auf dem Platz standen wie der Bremer Torhüter Tim Wiese, der bei 126 000 Euro steht. Den DFB wird die Qualifikation nach Abschluss fast vier Millionen Euro an Prämien kosten. Auch die sportliche Leitung um Bundestrainer Joachim Löw kassiert mit. Der Verband kann sich die Zahlungen an Spieler und Trainer allerdings locker leisten, denn die Qualifikation zahlt sich auch für den DFB finanziell aus: Bei der letzten EM 2008 in Österreich und der Schweiz kassierte der DFB als Finalist 19 Millionen Euro UEFA-Prämien.
dpa
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