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Dzeko entschuldigt sich - Tevez bleibt stur

Manchester - Manchester-City-Profi Edin Dzeko hat sich für die heftige Reaktion nach seiner Auswechslung im Champions-League-Gruppenspiel beim FC Bayern München entschuldigt.

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«Ich weiß, dass meine Reaktion nicht gut war. Ich habe mich entschuldigt, und der Trainer hat es akzeptiert und gesagt, dass alles okay ist», berichtete der frühere Torjäger des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg auf der Internetseite seines Clubs.

Erfolglos

Foto: dpa Bild vergrößern

Edin Dzeko (r) musste im Spiel gegen die Münchner mit Philipp Lahm vorzeitig vom Feld.

Trainer Roberto Mancini erklärte die Angelegenheit für längst beendet. «Wir hatten kein Problem mit Edin. Am Donnerstag war das erledigt», sagte Mancini. Dzeko hatte auf seine Auswechslung in der 55. Minute mit einer abfälligen Handbewegung reagiert und war wortlos an Mancini vorbeigelaufen. «Es ist nicht gut für uns gelaufen. Deshalb war ich besonders frustriert», sagte der Bosnier.

Sein Teamkollege Carlos Tevez war wegen der Weigerung, sich bei der 0:2-Niederlage in München einwechseln zu lassen, von den «Citizens» für zwei Wochen suspendiert worden. Der Torjäger werde bei ihm keine Rolle mehr spielen, hatte Mancini erklärt. Vor seiner Pressekonferenz wurde eine Erklärung mit dem Hinweis verlesen, bei Fragen nach Tevez werde die Runde abgebrochen.

Mancini äußerte sich dann doch, spielte den Vorfall aber herunter. «Es ist normal, dass ein Spieler nicht zufrieden ist, wenn er das Feld in einem wichtigen Spiel verlassen muss oder auf der Bank sitzt. Das ist eine normale Situation für jeden Trainer», sagte der Italiener und bestritt, dass er die schwierigste Woche seiner Trainerlaufbahn durchmache. Das einzige Problem sei die Niederlage in München. Tevez unterstrich, er sehe keinen Grund für eine Entschuldigung. Er rechnet mit Unterstützung durch die Teamkollegen.

Trainer-Legende Sir Alex Ferguson vom Lokalrivalen Manchester United lobte die «Charakterstärke» von Mancini. Ferguson hatte Tevez beim englischen Meister ab 2007 selbst für zwei Jahre betreut.

dpa

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