Dienstag, 4. Oktober 2011 / 16:14 Uhr
Potsdam - Der 1. FFC Frankfurt steht im ersten Champions-League-Heimspiel seiner Clubgeschichte gewaltig unter Druck. Der deutsche Frauenfußball-Pokalsieger muss auf dem angestrebten Weg ins Achtelfinale gegen den norwegischen Meister Stabaek FK ein 0:1 aufholen.
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Zeit zum Experimentieren hat dagegen Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Nach dem 6:0-Hinspielsieg beim isländischen Club Thór KA Akureyri plant Trainer Bernd Schröder mehrere Veränderungen in der Startelf.
FFC-Trainer Sven Kahlert muss mit seinem Frauenteam im Champions-League-Rückspiel ein 0:1 wettmachen.
«Wir müssen konsequent unsere Chancen nutzen», forderte Frankfurts Coach Sven Kahlert vor dem Erstrunden-Rückspiel. «Ich stelle mich auf ein Geduldsspiel ein, im Zweifelsfall kann das 120 Minuten dauern.» Das etwas mühsame 2:0 in der Bundesliga gegen den SC 07 Bad Neuenahr hat die Frankfurterinnen nicht gerade euphorisch gestimmt: Der deutsche Vizemeister ist noch nicht in Hochform.
«Wir suchen bis zum Champions-League-Spiel Gespräche und versuchen durch Spaß beim Training, die Müdigkeit aus den Köpfen zu bekommen», hatte Kahlert angekündigt. Verzichten muss er auf die Langzeitverletzten Kim Kulig, Dzsenifer Marozsan, Valeria Kleiner und Silvana Chojnowksi.
Bei Potsdam kehrt unterdessen Tabea Kemme in die Startformation zurück. Die Abwehrwehrspielerin musste zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel passen. «Auch im Sturm werden Spielerinnen eine Chance bekommen, die sonst nicht zum ersten Aufgebot gehören», sagte Schröder.
dpa
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