Montag, 10. Oktober 2011 / 19:44 Uhr
Moskau - Der Ball für die Endrunde der Fußball-EM 2012 soll nach Angaben des Sportartikelherstellers Adidas noch schneller und mindestens so unberechenbar wie sein Vorgängermodell sein. Das hat Adidas-Chef Herbert Hainer in Moskau angekündigt.
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«Wir werden den Ball auf jeden Fall schneller machen und hoffentlich nächstes Jahr eine Menge Tore sehen», sagte Hainer der Nachrichtenagentur Reuters und kündigte eine «revolutionäre Entwicklung» für das Turnier in Polen und der Ukraine an.
Bei der Auslosung der EM-Vorrundengruppen am 3. Dezember in Kiew soll der Nachfolger des «Jabulani»-Balls präsentiert werden, der seit der WM 2010 zum Einsatz kommt. «Wir haben sicher die Höhenlage unterschätzt, auf der das Turnier in Südafrika gespielt wurde», räumte Hainer rückblickend ein. Die Beschwerden der Torhüter wegen der Flugeigenschaften des Balls seien nach dem Start der WM aber verstummt. «Und aus der Champions League haben wir gar keine Klagen gehört», erklärte der Adidas-Chef.
dpa
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