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WADA: Kein Doping-Einspruch gegen Mexiko-Fußballer

Berlin - Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA wird nicht gegen fünf mexikanische Fußballer vorgehen, die des Clenbuterol-Dopings verdächtigt wurden.

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Wie die WADA mitteilte, habe sie ihren Protest gegen einen Freispruch der Profis durch Mexikos Verband beim Internationalen Sportgerichtshof CAS zurückgezogen. Dokumente des Fußball-Weltverbands FIFA hätten bewiesen, dass Mexiko ein «ernsthaftes Gesundheitsproblem mit Clenbuterol-verseuchtem Fleisch habe», schrieb die WADA in einem Statement.

Betroffen

Foto: dpa Bild vergrößern

Auch bei Mexikos Torwart Guillermo Ochoa wurden Spuren des Kälbermastmittels festgestellt. Foto: Patrick Seeger.

Die Spieler Guillermo Ochoa, Edgar Dueñas, Antonio Naelson, Christian Bermúdez und der in der Sommerpause vom Bundesligisten VfB Stuttgart verpflichtete Francisco Javier Rodríguez waren am 21. Mai positiv auf das Kälbermastmittel getestet worden. Das Quintett machte den Verzehr von kontaminiertem Fleisch für den Befund verantwortlich.

Mexikos Verband FMF glaubte der Darstellung und sperrte die Spieler nicht. FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte ebenfalls von einer «garantiert verseuchten Nahrung» gesprochen. Nach Einsicht von Untersuchungsakten geht nun auch die WADA nicht von einem Doping-Vergehen aus. In ihrer Entscheidung vom Mittwoch warnen die Doping-Jäger Sportler zur Vorsicht bei Lebensmitteln in Mexiko.

dpa

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