Donnerstag, 4. Oktober 2007 / 22:52 Uhr
Hamburg - Für Salzburgs Trainer Giovanni Trapattoni wird die Luft immer dünner: Zwei Wochen nach der 0:3-Hinspielpleite schied der 68 Jahre alte Italiener mit Red Bull Salzburg trotz des 1:0 gegen AEK Athen bereits in der ersten UEFA-Pokal-Runde aus.
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Nach schwachen Leistungen des Meisters in Österreichs Bundesliga muss Maestro Trapattoni möglicherweise bald mit der Entlassung rechnen. Prominentestes Erstrunden-Opfer war Ajax Amsterdam. Der niederländische Rekordmeister scheiterte nach dem 1:0-Erfolg bei Dinamo Zagreb im Rückspiel durch das 2:3 nach Verlängerung.
Dafür erreichten der Ex-Herthaner Kevin-Prince Boateng mit seinem neuen Arbeitgeber Tottenham Hotspur, Karl-Heinz Feldkamp als Trainer von Galatasaray und Ewald Lienen als Coach des griechischen Clubs Panionios mühelos die Gruppenphase. Nach dem 6:1 im Hinspiel beim zyprischen Vertreter Anorthosis Famagusta begnügten sich die «Spurs» mit einem 1:1 zu Hause. Dabei bot Boateng bis zu seiner Auswechslung in der 68. Minute eine sehr ordentliche Leistung. Galatasaray machte beim 5:1 gegen den FC Sion nach dem 2:3 im ersten Duell alles klar, Lienens Team reichte gegen den FC Sochaux dank des 2:0-Erfolges vor zwei Wochen ein 0:1 im Rückspiel.
Überschattet wurde der Rückrunden-Spieltag von Ausschreitungen in Amsterdam und Wien. Fast 50 betrunkene Ajax-Fans hatten sich nach Angaben des niederländischen TV-Senders NOS bereits vor Beginn des Spiels gegen Dinamo Zagreb mit Anhängern der Gäste-Mannschaft geprügelt. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt und 38 Fans inhaftiert. Am Rande der Partie zwischen Rapid Wien gegen Anderlecht gab es Ausschreitungen und 13 Verhaftungen.
Nach klaren Hinspielerfolgen kamen unterdessen Atletico Madrid durch das 5:0 im Rückspiel beim türkischen Club Erciyesspor, Lokomotive Moskau durch das 2:0 gegen den FC Midtjylland und Spartak Moskau durch das 3:1 beim schwedischen Team BK Häcken mühelos eine Runde weiter. Der ehemalige Stuttgarter Marco Streller war beim überzeugenden 6:0 des FC Basel gegen Sarajevo mit zwei Toren der überragende Mann.
Für eine positive Überraschung sorgte der Schweizer Meister FC Zürich, der durch das 3:0 immerhin den italienischen Erstligisten FC Empoli ausschaltete. Der Tabellen-16. der Serie A hatte das Hinspiel 2:1 gewonnen. Als zweiten Repräsentanten der italienischen Eliteliga erwischte es Sampdoria Genua. Nach dem 2:2 in Genua war das 0:0 in Aalborg auf Grund der Auswärtstorregelung zu wenig. Der schwedische Verein Helsingborg mit Star-Stürmer Henrik Larsson drehte beim 5:1 gegen den SC Heerenveen sogar ein 3:5 aus dem Hinspiel.
dpa
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