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Düsseldorf setzt sich an die Zweitliga-Spitze

München - Fortuna Düsseldorf hat sich zumindest für eine Nacht an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga gesetzt. Die Rheinländer bezwangen am 12. Spieltag das Kellerkind Hansa Rostock mit 2:0 (1:0) und verdrängten dank ihres achten Saisonsieges fürs Erste Greuther Fürth von ganz oben.

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Die Franken können mit einem Dreier am Samstag bei Energie Cottbus die Verhältnisse aber wieder geraderücken. Der SC Paderborn kam nach vier Erfolgen am Stück beim TSV 1860 München nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Torlos endete das Duell zwischen Karlsruhe und Bochum.

Aufopferungsvoll

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Der Düsseldorfer Assani Lukimya-Mulongoti (l) hält trotz des nahenden Fußes von Marcel Schied seinen Kopf hin. Foto: Roland Weihrauch

Nach 14-jähriger Bundesliga-Abstinenz ist Düsseldorf auf dem besten Weg zurück ins Oberhaus. Die in dieser Saison furios aufspielende Elf von Trainer Norbert Meier brauchte gegen destruktive Mannen von der Ostsee allerdings gut eine halbe Stunde, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Für seine erste vielversprechende Aktion wurde der Aufstiegsaspirant prompt mit einem Foulelfmeter belohnt, den Jens Langeneke (27.) sicher verwandelte. Kurz darauf hätte Andreas Lambertz in einem anschließend einseitigen Spiel schon erhöhen können, verpasste aber leichtfertig. Besser machte es Sascha Rösler (54.), der bereits zum siebten Mal in dieser Spielzeit traf.

Paderborn droht den Anschluss an die Spitze hingegen etwas zu verlieren. Aus München entführten die diesmal nicht so effektiven Ostwestfalen lediglich einen Zähler. Verteidiger Florian Mohr (83.) verhinderte mit seinem Treffer immerhin die erste Pleite seit dem 13. August. Die «Löwen» behaupteten dank eines umstrittenen Tor-Stolperers von Kevin Volland (37.) ihren Platz im Mittelfeld. Schiedsrichter Thorsten Schriever (Dorum) übersah zur Freude der rund 14 000 TSV-Fans, dass der 19-Jährige Torschütze den Ball mit dem linken Arm und nicht etwa mit der Brust ins Netz befördert hatte.

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Eine umkämpfte Partie sahen rund 12 300 Zuschauer auch in Karlsruhe - was dem bisherigen Drittletzten im Duell gegen den VfL Bochum aber fehlte, waren trotz vieler guter Chancen die Tore. Der KSC ist nunmehr schon seit neun Zweitliga-Partien ohne jeden Sieg.

dpa

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