Freitag, 28. Oktober 2011 / 20:48 Uhr
München - Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli bleibt dem Spitzentrio in der 2. Fußball-Bundesliga auf den Fersen. Zum Auftakt des 13. Spieltages meisterten die Hanseaten am Freitag auch die Auswärtshürde bei Union Berlin und untermauerten durch das 2:0 (0:0) ihre Aufstiegsambitionen.
anzeige
Im Aufwind bleibt der VfL Bochum, der gegen Alemannia Aachen und seinen früheren Trainer Friedhelm Funkel mit 1:0 (1:0) gewann. Einen glücklichen Punktgewinn in letzter Minute konnte Hansa Rostock beim 1:1 (0:1) gegen Energie Cottbus verbuchen. Tabellennachbar MSV Duisburg entließ unterdessen Trainer Milan Sasic.
Bochums Daniel Ginczek (l) kämpft gegen den Aachener Reinhold Yabo um den Ball. Foto: Jonas Güttler
Nach der Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen durfte St. Paulis Trainer André Schubert bei den heimstarken Hauptstädtern wieder jubeln. Nach ausgeglichener erster Hälfte drängten die Gäste nach der Pause - und wurden belohnt: Erst traf Deniz Naki (63. Minute), Markus Thorandt legte wenig später nach (77.). «Wir sind schwer ins Spiel gekommen, aber am Ende haben wir verdient gewonnen. Jetzt sind wir froh», sagte Torschütze Naki. Während sich St. Pauli über den vierten Auswärtssieg der Saison freuen durfte, gab es für Union nach zuletzt fünf Heimsiegen in Serie diesmal nichts zu holen.
«Die wollen gewinnen, wir wollen gewinnen, ich will gewinnen», hatte Funkel vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte gesagt. Doch das Wiedersehen wurde für ihn bitter: Bochums Takashi Inui ließ zunächst eine Riesen-Chance liegen, nicht einmal eine Minute machte er es aber besser und erzielte das Tor des Abends (39.).
Nach dem Wechsel mühten sich die Alemannen, und durften in der Nachspielzeit hoffen. Doch Aimen Demai scheiterte per Strafstoß. Die Alemannia bleibt damit im Tabellenkeller. «Die Niederlage ist unglücklich», klagte Funkel. Sein Bochumer Nachfolger Andreas Bergmann durfte sich dagegen nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale auch über einen Sieg im Prestigeduell freuen.
Nur zwei Punkte mehr als Aachen hat Rostock zu Buche stehen. Hansa-Keeper Kevin Müller leitete die Gäste-Führung ein, als er außerhalb des Strafraums klären wollte - und auf Energie-Profi Rok Kronaveter spielte, der einschießen konnte (31.). Nach dem Wechsel ließ Cottbus Chance um Chance liegen und wurde bestraft: Mit der letzten Aktion traf Hansas Matthias Holst zum Ausgleich (90.+3).
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
Fritz Walter jun.: Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.
Kommentar schreiben