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Löw sieht zu: Mertesacker patzt bei Arsenal-Gala

London - Auch der Besuch von Bundestrainer Joachim Löw und Co-Trainer Hansi Flick konnte Per Mertesacker nicht beflügeln. Der deutsche Fußball-Nationalspieler gehörte bei der 5:3 (1:2)-Gala des FC Arsenal beim FC Chelsea zu den schwächeren Akteuren im Team der «Gunners».

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Bei den Gegentreffern durch Frank Lampard (14.) und John Terry (45.) leistete sich der Innenverteidiger im Stadion an der Stamford Bridge schwere Stellungsfehler. Trotz dieser Patzer zweifelt Arsenals Trainer Arsene Wenger mit Blick auf das Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille nicht an seinem neuen Abwehrchef. «Per ist ein guter Organisator», sagte der Franzose der Zeitung «Daily Star», obwohl er «keine lange Saison-Vorbereitung hatte, wird er physisch von Spiel zu Spiel stärker».

Unter Beobachtung

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Arsenals Per Mertesacker glänzte nicht mit Einsatz . Foto: Rolf Vennenbernd.

Mit einem Heimerfolg gegen Marseille kann sich der Champions-League-Gruppengegner von Borussia Dortmund bereits für das Achtelfinale qualifizieren. «Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in der Champions League durchsetzen werden», erklärte Mertesacker, «aber auch in der Liga wollen wir unbedingt unter die ersten Vier zurück.»

Mit nunmehr 16 Zählern aus zehn Spielen hat Arsenal auf Rang sieben Tuchfühlung zu den Champions-League-Rängen. «Wenger hat die richtige Mischung wiederentdeckt», befand «The Independent». Beim Offensiv-Feuerwerk gegen Chelsea hatte Arsenal in Robin van Persie seinen überragenden Vollstrecker. Der Niederländer traf dreimal (36./85./90. + 2). Van Persie verbesserte seine Traumquote im Jahr 2011 auf 28 Treffer in 27 Premier-League-Spielen. «Ein ganz großer Sieg für uns», sagte er, «wir haben hart gekämpft und Charakter gezeigt, und deshalb waren wir am Ende auch sehr glücklich.»

Tragische Figur bei den «Blues» vom FC Chelsea war Kapitän John Terry. Der Abwehrchef der Londoner war unter der Woche nach angeblichen rassistischen Äußerungen gegen Queens Parks Anton Ferdinand in die Schlagzeilen geraten. Für neuen Wirbel im «Fall Terry» sorgte «ManU»-Abwehrchef Rio Ferdinand. Der 32-Jährige ergriff am Sonntag Partei für seinen jüngeren Bruder Anton: «Ich denke, dass es sich um offenkundig rassistische Äußerungen handelt», wird Ferdinand von der «Daily Mail» zitiert.

Ein weiterer Tiefschlag für John Terry: Gegen Arsenal ermöglichte er mit einem Ausrutscher das 3:4 durch van Persie. Bayer Leverkusens Champions-League-Kontrahent bleibt mit 19 Punkten auf Rang drei, Manchester City souveräner Tabellenführer. Die «Citizens» veredelten den historischen 6:1-Triumph im Derby bei «ManU» nun mit einem 3:1 (0:0)-Erfolg gegen die Wolverhampton Wanderers.

Bayern Münchens Champions-League-Gegner behauptete damit den Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Stadtrivalen Manchester United. Der frühere Wolfsburger Edin Dzeko (52.), Aleksandar Kolarov (66.) und Adam Johnson (90. +1) machten bei einem Gegentreffer von Stephen Hunt (75./Foulelfmeter) den Pflichterfolg perfekt. Manchester United bleibt mit 23 Punkten ärgster Verfolger von Spitzenreiter City. Die «Red Devils» gewannen mit 1:0 (1:0) beim FC Everton. Der Mexikaner Javier Hernandez (19.) erzielte das Tor des Tages im Goodison Park.

dpa

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