Mittwoch, 2. November 2011 / 10:32 Uhr
Valencia - Zuletzt war er mit Lob überschüttet worden, doch beim Champions-League-Spiel in Valencia lernte Bernd Leno in seiner noch jungen Karriere auch die Schattenseiten des Jobs kennen.
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«Natürlich war das ein Patzer, aber daraus kann ich nur lernen», sagte der 19 Jahre alte Torhüter von Bayer Leverkusen, der nach knapp elf Sekunden nicht nur den zweitschnellsten Gegentreffer in der Königsklasse kassierte, sondern mit einem katastrophalen Fehlpass auf den Torschützen Jonas auch maßgeblichen Anteil am 0:1 hatte.
Leverkusens Keeper Bernd Leno (r) kassierte in Valencia drei Treffer. Foto: Federico Gambarini
Hinterher gab es nicht einen Hauch von Kritik. «Er ist ein super Junge», sagte Innenverteidiger Manuel Friedrich, der den Rückpass zu Leno spielte und eine Teilschuld eingestand. «Spiel ich diesen Ball nicht, kommt er nicht in Schwulitäten», meinte Friedrich.
Auch Trainer Dutt, der seinen Torhüter gerne über die Ausleihzeit bis Jahresende hinaus behalten möchte, sah den Fehler nicht nur beim Keeper. «Ich hätte mir gewünscht, dass wir die ersten beiden Pässe nicht zurückgespielt hätten», sagte der Bayer-Coach. Nach dem Anstoß für Bayer hatte zunächst Simon Rolfes den Ball zurück auf Friedrich gespielt, der passte zu Leno. Routinier Michael Ballack spielte die Angelegenheit indes diplomatisch runter. «Das passiert einfach, da macht ihm keiner einen Vorwurf.»
dpa
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