Donnerstag, 10. November 2011 / 09:45 Uhr
Warschau - Vom Samstag an erhalten Fußballfans in Polen nur noch mit auf ihren Namen ausgestellten Eintrittskarten und nach Ausweiskontrolle Zugang zu den Stadien. Dadurch sollen vor allem Stadionverbote gegen gewalttätige Hooligans besser durchgesetzt werden.
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Die neuen Vorschriften sind Teil des neuen Gesetzes über die Sicherheit von Massenveranstaltungen, das am 12. November in Kraft tritt.
Mit diesem Gesetz wollte die liberalkonservative Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr mehr Sicherheit in den Stadien garantieren. Polen ist zusammen mit der Ukraine Gastgeber des Fußballturniers.
Das Gesetz, das auch Schnellgerichte in den Stadien gegen Gewalttäter vorsieht, wurde von polnischen Fußballfans vehement kritisiert. Im Wahlkampf vor den Parlamentswahlen im Oktober störten Hooligans systematisch die Wahlkampfauftritte Tusks und anderer Regierungsmitglieder.
dpa
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