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Die Hinspiele der EM-Playoffs kompakt

Zenica - Zwei Top-Torjäger, ein EM-Ticket: Das Duell der Superstürmer Cristiano Ronaldo gegen Edin Dzeko steht im Mittelpunkt der EM-Qualifikations-Playoffs zwischen Portugal und Bosnien- Herzegowina. Gegen das hoch eingeschätzte Balkanteam will der Favorit aus Portugal schon im Hinspiel am Freitag in Zenica den Grundstein für die fünfte EM-Teilnahme in Serie legen. «Wir wollen gewinnen», sagte Pepe von Real Madrid. Dzeko dürstet aber nach Rache für die 0:1-Niederlagen bei den WM-Qualifikations-Playoffs von 2009: «Die Chance auf Revanche ist da.» Nur: Mit 90 Millionen Euro ist Ronaldo 50 Prozent mehr wert als die ganze Stammelf Bosniens.

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Torjäger

Foto: dpa Bild vergrößern

Edin Dzeko (r) will Bosnien-Herzegowina zur EM schießen. Foto: Horacio Villalobos

Prag - Vor dem Hinspiel in den EM-Playoffs gegen das Überraschungsteam aus Montenegro bangt Tschechien um den Einsatz von Petr Cech. Der Star-Torwart brach sich am Samstag beim Spiel des FC Chelsea gegen Blackburn Rovers die Nase. Mit Helm und Nasenmaske sehe er aus wie Batman, scherzte der 29-Jährige. Einspringen kann Jaroslav Drobny vom Hamburger SV. Beim Training von Milan Baros und Cech mit dem Team am Mittwochabend gab es keine Schwierigkeiten. Montenegros Torhüter Mladen Bozovic hofft dennoch auf einen «historischen Sieg» gegen den Favoriten und Vize-Europameister von 1996.

Tallinn - Mit dem zweiten Platz in der Qualifikation hat Estland die kühnsten Erwartungen bereits übertroffen. Doch die Mannschaft von Trainer Tarmo Rüütli ist fest entschlossen, den ganz großen Coup zu landen. Vor ausverkauftem Haus in Tallinn liegen die Hoffnungen des krassen Außenseiters im Hinspiel gegen Irland dabei vor allem auf Konstantin Vassiljev, der mit fünf Toren der umjubelte Mann in der Qualifikation war. Dagegen muss Irland auf fünf England-Legionäre verzichten. Trotz der Ausfälle hofft Trainer Giovanni Trapattoni auf eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag in Dublin, wo er Irland zur zweiten EM-Teilnahme nach 1988 führen will.

Istanbul - Für Guus Hiddink werden die EM-Playoffs gegen Kroatien zu Schicksalsspielen als türkischer Nationaltrainer. Nur bei einer erfolgreichen Qualifikation für die Euro 2012 dürfte der Niederländer seinen Job am Bosporus behalten. Die Kroaten wollen ihrerseits Revanche für das bittere Aus im EM-Viertelfinale 2008, das erst im Elfmeterschießen besiegelt wurde. «Wir müssen einfach einen kühlen Kopf bewahren», kündigte Verteidiger Vedran Corluka für das Hinspiel in Istanbul an. Der Münchner Schiedsrichter Felix Brych wird das brisante Duell leiten.

dpa

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