Freitag, 11. November 2011 / 17:59 Uhr
Santiago de Chile - Nach ihrer Suspendierung haben die fünf chilenischen Fußball-Nationalspieler um den früheren Leverkusener Arturo Vidal ihren Trainer Claudio Borghi der «Lüge» bezichtigt.
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Dieser hatte das Quintett aus dem Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele gegen Uruguay und Paraguay gestrichen, weil sie in einem «unzumutbaren Zustand» mit 45 Minuten Verspätung im Teamhotel erschienen sein sollen.
«Ich fühle mich verletzt durch die große Lüge, die Claudio erzählt», sagte Jorge Valdivia, der den Alkoholkonsum mit der Taufe seines Sohnes begründete. «Es war ein religiöses Fest», meinte der Offensivspieler. Vidal war bereits wieder zu seinem Club Juventus Turin gereist.
Der Präsident des chilenischen Fußballverbands ANFP, Sergio Jadue, unterstützte Borghi. «Ich war im Hotel anwesend, als die Spieler ankamen und habe sie gesehen, deshalb weiß ich, dass die Worte des Trainers stimmen», sagte Jadue der Zeitung «La Tercera». Das dezimierte Team Chiles musste in der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien gegen Uruguay antreten.
dpa
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