Dienstag, 15. November 2011 / 15:28 Uhr
Berlin - Beim Prozessauftakt vor dem Berliner Landgericht im Fall Guido Kocer und acht Komplizen hat der Fußballprofi vom Zweitligisten Erzgebirge Aue am Dienstag noch geschwiegen. Den Angeklagten wird bandenmäßiger Raub vorgeworfen.
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Kocer ließ über seinen Verteidiger Nicolas Becker mitteilen, sich erst am 1. Dezember, dem nächsten Verhandlungstag, äußern zu wollen. Die Verhandlung vor der Strafkammer 539 unter Vorsitz von Richter Uwe Nötzel stieß auf eine reges öffentliches Interesse. Viele Medienvertreter und Zuschauer fanden sich im Gerichtssaal in Moabit ein.
Aues Mittelfeldspieler Guido Kocer muss sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. Foto: Thomas Eisenhuth
Kocer, der seine Tat bereits gestanden hat, ist in einem von sieben Fällen angeklagt. Der Fußballer soll am 8. April 2011 beim Überfall auf ein Berliner Automaten-Casino vorher den Ort ausgespäht haben. Insgesamt soll die Bande Geschäfte, Cafés und vor allem Spielhallen - maskiert und in einzelnen Fällen bewaffnet - mit Pfefferspray, Dolchen und Macheten überfallen und ausgeraubt haben. Die Beute soll 20 000 Euro betragen haben.
dpa
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