Mittwoch, 23. November 2011 / 17:18 Uhr
Bochum - Beim Thema Stadionverbote gegen Randalierer geht der Fußball-Zweitligist VfL Bochum neue Wege gehen. Der Club stellte sein Konzept vor, wonach künftig nicht mehr der Verein, sondern eine unabhängige Kommission über mögliche Stadionverbote gegen Fans entscheiden soll.
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«Damit wollen wir größere Transparenz und ein möglichst faires Verfahren bewirken», sagte VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken. Die unabhängige Kommission, der unter anderen ein Jugendrichter, ein Jugendamtsmitarbeiter und ein ehemaliger Polizist angehören, sollen künftig von Fall zu Fall über mögliche Sanktionen gegen randalierende Fans entscheiden. Beschuldigte sollen zunächst persönlich vor der Kommission vorsprechen können. Künftig könne es statt pauschaler Stadionverbote auch Sozialstunden als mögliche Strafen geben. Der VfL Bochum betritt damit nach eigenen Angaben Neuland im deutschen Fußball.
dpa
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