Montag, 28. November 2011 / 15:46 Uhr
Warschau - Bessere Straßen, bessere Bahnstrecken, besseres Image: Polen und die Ukraine, Gastgeberländer der Fußball-EM 2012, setzen große Hoffnungen auf das Sportereignis.
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«Das ist eine Chance für einen Imagewandel unserer Länder» betonte Katarzyna Sobierajska, Staatssekretärin im polnischen Ministerium für Sport und Tourismus, vor Botschaftern der EM-Teilnehmerländer in Warschau. Auch die Modernisierung beider Staaten soll durch das sportliche Großereignis vorangetrieben werden, etwa mit dem Bau einer Schnellzugverbindung zwischen Kiew und Donezk.
Katarzyna Sobierajska ist im polnischen Ministerium für Sport und Tourismus zuständig. Foto: Grzegorz Momot
«Die EM ist ein Katalysator für positiven Wandel», zeigte sich auch Marcin Herra vom polnischen Organisationskomitee der EM überzeugt. Schon jetzt könne gesagt werden: «Noch ist es nicht perfekt, aber die Veränderungen sind sichtbar.»
Damit die anreisenden Fans ein positives Bild der Gastgeberländer mit nach Hause nehmen, wollen die Veranstalter vor allem auf ein gutes Sicherheitskonzept und Hilfen schon bei der Vorbereitung der Reise in den für viele Fans noch unbekannten Osten Europas setzen.
Im Dezember soll eine Internetseite gestartet werden, die den Fans die Planung erleichtert, aber auch auf touristische und kulturelle Sehenswürdigkeiten hinweist. «Von April an wollen wir auch eine App für Mobiltelefone schalten», sagte Herra.
dpa
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